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Bei hohen Temperaturen ist es eine gängige Empfehlung viel zu Trinken, um gesundheitlichen Beeinträchtigungen vorzubeugen. Aber nicht bei allen Menschen ist dies auch wirklich sinnvoll. Bestimmte Patienten, die eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, müssen eine Trinkmengenbegrenzung einhalten. Auch bei Nierenkrankheiten kann dies zutreffen. Daher müssen diese Menschen zwar mehr trinken, aber nicht unkontrolliert. Hier müssen Patienten dringend mit ihrem behandelnden Arzt sprechen. Ansonsten gilt für Mitmenschen ohne entsprechende Erkrankungen, dass bei Hitzeperioden die tägliche Trinkmenge deutlich gesteigert werden sollte.

Besonders älteren Menschen fällt es zunehmend schwer genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Im Alter lässt das Durstgefühl zunehmend nach. Hier fällt es dann gerade in Hitzeperioden schwer, noch mehr Flüssigkeit als üblich aufzunehmen.

Zusätzlich zur Trinkmengenanpassung während der Hitzeperioden sollten auch andere Faktoren bedacht werden. Man sollte sein Bewegungsverhalten auf die klimatischen Bedingungen einstellen. Das Kühl- und Lüftungsverhalten, die Verschattung der Räume, die Essgewohnheiten, die Art sich zu bekleiden und auch die Einnahme bestimmter Medikamente sind zu überdenken und anzupassen.

Bei weitere Fragen wenden sich Interessierte bitte an ihren behandelnden Arzt. Selbstverständlich steht auch der Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich unter der Rufnummer 06571/14-2434 für Beratungen zur Verfügung.

Das Gesundheitsamt wird aus aktuellem Anlass auch die Einrichtungen der Seniorenbetreuung (Seniorenpflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste) über die Möglichkeit der Hitzewarnung durch den Deutschen Wetterdienst informieren.