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Nach der Wahl der Mitglieder durch den Kreistag am 14. September 2009 haben der Beirat für Menschen mit Behinderungen und der Beirat
für Seniorinnen und Senioren nun ihre Arbeit aufgenommen. Die Beiräte kamen zu ihren konstituierenden Sitzungen unter Vorsitz von Landrätin Beate Läsch-Weber zusammen.

Dem Beirat für Menschen mit Behinderungen gehören Vanessa Burkhardt, Gisela Degen, Artur Greis, Hermann-Josef Hauth, Wolfgang Hubert, Artur Klemm, Oskar Lautwein, Inge Müller, Rita Müllers, Birgit Pesth, Egon Schabbach, Frank Schäfer, Rolf Schleidweiler, Marina Stüber und Rita Wagner (MdL) an. Voraussetzung für die Wählbarkeit ist, dass die Mitglieder entweder selbst eine Beeinträchtigung haben oder Angehörige eines Menschen mit Behinderungen sind.

Der Beirat wählte in seiner konstituierenden Sitzung Artur Greis zu seinem Vorsitzenden und Frank Schäfer zum stellvertretenden Vorsitzenden. Greis und Landrätin Läsch-Weber dankten dem bisherigen Vorsitzenden Hermann-Josef Hauth für seine engagierte Arbeit im Beirat. Dadurch sei es möglich gewesen, dass der Beirat viele Aufgaben erledigen konnte, die zu einer Verbesserung der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen im Landkreis geführt haben. Diese Arbeit will der neu gewählte Vorsitzende weiterführen, indem die noch nicht zu Ende geführten Aufgaben weiterverfolgt und neue Vorschläge zu einer stetigen Weiterentwicklung der Behindertenarbeit auf den Weg gebracht werden.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen kann über alle Angelegenheiten beraten, die die Belange der Menschen mit Behinderungen berühren. Gegen-über den Organen des Landkreises kann sich der Beirat äußern, soweit Selbstverwaltungsangelegenheiten des Landkreises betroffen sind. Ziel seiner Bemühungen und Aufgaben ist stets, eine gemeindenahe und integrierte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu erreichen. So beteiligte sich der Beirat in diesem Jahr zum Beispiel am Projekt Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderungen und regt immer wieder Maßnahmen zur Herstellung und Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Lebensraum an.

In den Beirat für Seniorinnen und Senioren wurden Reinhold Anton, Holger Knippschild, Helmut Konrad, Oskar Lautwein, Maren Pflaumbaum, Detlev Roegler, Irma Römer, Holger Rousselange, Egon Schabbach, Oswin Schädler, Günter Schneider, Irmgard Sitter, Hans Speder, Axel Stolz und Erich Walber gewählt. Voraussetzung für die Wählbarkeit ist die Vollendung des 60. Lebensjahres.

Der Beirat wählte Günter Schneider wieder zum Vorsitzenden des Beirats, zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Hans Speder gewählt. Schneider dankte den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen, er werde sich wie bereits in der vergangenen Wahlperiode gemeinsam mit dem Beirat für die Belange der Seniorinnen und Senioren einsetzen. Der Beirat möchte durch Hinweise, Impulse, strukturelle Gestaltungsvorschläge sensibilisieren und an der Gestaltung einer sozialen Welt in den Gemeinden durch Koordinierung und Begleitung von ehrenamtlichen Initiativen und Unterstützung der Helferinnen und Helfer vor Ort mitarbeiten. Neben dieser Aufgabe kann der Beirat sich gegenüber den Organen des Landkreises äußern, soweit Selbstverwaltungsangelegenheiten des Landkreises betroffen sind. Der Beirat für Seniorinnen und Senioren möchte die älteren Menschen ermuntern, ihre Erfahrungen, ihre Kompetenzen und ihre Ideen in die Gesellschaft einzubringen. Ziel seiner Aufgaben und Bemühungen ist, die aktive Beteiligung der Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen Leben und das Führen eines selbständigen und selbstbestimmten Lebens zu erreichen. So beteiligt sich der Beirat für Seniorinnen und Senioren zum Beispiel am Modellprojekt des Landkreises Bernkastel-Wittlich „Zu Hause alt werden“.