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Die meisten Menschen möchten auch im höheren Lebensalter selbstbestimmt und eigenverantwortlich leben. Bauliche Maßnahmen, die das Wohnen im Alter ermöglichen, unterstützt das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz im Rahmen des Modernisierungsprogramms mit zinsverbilligten Darlehen oder Zuschüssen.

Beispielsweise können die Verbreiterung von Türen, der Einbau einer Rampe für den barrierefreien Zugang zur Wohnung oder die bodengleiche rollstuhlgerechte Dusche gefördert werden. Der Förderkatalog beinhaltet auch die Installation intelligenter Technologien, die zum Beispiel das Schließen der Fenster bei Regen und Sturm, die automatische Alarmweiterschaltung in Gefahrensituationen oder die Überwachung der Haustür ermöglichen.

Eigentümer von Wohnimmobilien können bei ihrer Hausbank für Investitionen von mindestens 10000 und höchstens 30000 Euro ein zinsverbilligtes Darlehen beantragen. Beträgt die Wohnungsgröße mehr als 65 Quadratmeter, steigt der Höchstbetrag. Der Zinssatz beläuft sich auf 2,95 Prozent jährlich für zehn Jahre. In den folgenden fünf Jahren werden dann Zinsen in Höhe von jährlich 5 Prozent fällig. Für die Inanspruchnahme des Darlehens ist das Haushaltseinkommen maßgeblich: Beispielsweise kann ein Zweipersonenhaushalt über ein jährliches Brutto-Einkommen von bis zu 42000 Euro verfügen, um ein Förderdarlehen für die Modernisierung des selbst genutzten Wohneigentums zu beantragen. Grundlage für den Antrag über die Hausbank ist die Bestätigung für die Inanspruchnahme der Zinsgarantie, die von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Fachbereich Soziale Hilfen ausgestellt wird.

Als Alternative zu den Darlehen gibt es im Modernisierungsprogramm einen nicht zurückzuzahlenden Investitionszuschuss in Höhe von 25 Prozent der Investitionen für Modernisierungsmaßnahmen zwischen mindestens 2000 Euro und höchstens 10000 Euro. Das jährliche Bruttoeinkommen für einen Zweipersonenhaushalt liegt hier bei maximal 29200 Euro. Anträge nimmt die zuständige Stadt-, Gemeinde- oder Verbandsgemeindeverwaltung entgegen.

Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die Landestreuhandstelle Rheinland-Pfalz, 55098 Mainz, Telefon 06131/133006, E-Mail: LTH@lth-rlp.de. Weitere Informationen im Internet unter www.lth-rlp.de oder bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Herbert Mehn, Tel.: 06571/14372, E-Mail: Herbert.Mehn@Bernkastel-Wittlich.de oder Johanna Schmitz Tel.: 06571/14278, E-Mail: Johanna.Schmitz@Bernkastel-Wittlich.de.