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Skizze für eine Brunnenschale.

Kunsthistoriker Paul Verbraeken (r.) erläutert Landrätin Beate Läsch-Weber (l.) die Skizze für den von Dr. Rüdiger Grebe gestalteten Brunnen.

Skizze für eine Brunnenschale.

Mit der Ausstellung „Plastisches Gestalten“ stellt die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich nun erstmals Arbeiten von Dr. Rüdiger Grebe aus Wittlich vor. Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst im Kreishaus“ zeigt Grebe bis 9. März Bilder, Fotos und Gussformen eines Brunnens. Zur Ausstellungseröffnung kamen zahlreiche Kunstfreunde, Bekannte und Verwandte des Künstlers ins Kreishaus.

„Die Präsentation der künstlerischen Arbeiten von Dr. Rüdiger Grebe bildet den attraktiven Auftakt unserer „Kultur im Kreishaus“-Reihe in 2007. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist es eine schöne Tradition, unser Foyer als Ausstellungsort zu nutzen“, begrüßte Landrätin Beate Läsch-Weber sie alle.
„Mit den hier ausgestellten Skizzen, Zeichnungen, Säulenprofilen, Fotos und Betongussformen lassen Sie uns teilhaben an der Entstehung Ihres Schalenbrunnens, den Sie für das Außengelände Ihrer Rotmühle geschaffen haben. Weiterer Schwerpunkt sind Ihre Ölmalereien auf Leinwand, die durch Ihre besondere Farbintensität beeindrucken“, erklärte die Landrätin und ging anschließend auf den Lebenslauf des Künstlers ein. Dr. Rüdiger Grebe wurde 1949 in Neunkirchen im Saarland geboren. Nach dem Abitur studierte er an den Universitäten Saarbrücken/Homburg, Mannheim und Heidelberg Medizin, Kunstgeschichte und Philosophie. Im Anschluss an sein medizinisches Examen im Jahre 1975 war er fünf Jahre lang an verschiedenen Kliniken und bei der Bundeswehr als Arzt tätig. Seit 1980 betrieb er eine eigene Arztpraxis in Zeltingen-Rachtig, die er 1995 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Zurzeit ist er als Arzt beim Deutschen Roten Kreuz tätig.

Der mit dem Künstler befreundete Kunsthistoriker Paul Verbraeken aus Antwerpen erläuterte anschließend das Werk Grebes aus seiner Sicht.  Der Künstler, erklärte der Experte, habe ein deutliches Gespür für Proportionen und Kompositionen. Dies sei sowohl bei den ausgestellten Gemälden wie auch bei dem in Bau befindlichen Brunnen deutlich zu erkennen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 9. März montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr.