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Landrätin Beate Läsch-Weber mit den geehrten Feuerwehmännern.

Landrätin Beate Läsch-Weber und Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Herres (l. ) dankten dem ehemaligen Kreisjugendfeuerwehrwart Karl-Josef Rauen (2. v. l.) für sein großartiges Engagement. Seine Nachfolge tritt Patrick Rensch (2 v. r.) und dessen Stellvertreter Georg Schwaab (Mitte) an.

Landrätin Läsch-Weber überreicht Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Herres das Goldene Feuerwehrehrenzeichen am Bande.

Alle Hände voll zu tun hatte die Landrätin, als insgesamt sieben Feuerwehrmänner im historischen Sitzungssaal des Kreishauses verabschiedet, ernannt und geehrt wurden. „Heute hat die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag“, zitierte Landrätin Läsch-Weber den einstigen Bundeskanzler Konrad Adenauer und begrüßte die im Mittelpunkt stehenden Männer der Freiwilligen Feuerwehren zu der Feierstunde. Im Beisein des Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Gerhards, der Wehrleiter und stellvertretenden Wehrleiter sowie der Vertreter der Verwaltung nahm sie die Ehrungen der Feuerwehrleute vor.

Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Herres erhielt das Goldene Feuerwehrehrenzeichen am Bande für hervorragende Verdienste um das Feuerwehrwesen. Landrätin Läsch-Weber lobte das besondere Engagement des Kreisfeuerwehrinspekteurs und zählte die lange Liste seiner erworbenen Verdienste auf. Von seinem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Neumagen-Dhron im Jahre 1969 über seine Tätigkeiten als Wehrführer seiner Heimatfeuerwehr und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Neumagen-Dhron bis hin zu seiner Ernennung zum Kreisfeuerwehrinspekteur im Jahre 2001 spannte sie den Bogen. Seine hervorragenden Führungsqualitäten und seine Fachkompetenz stellte die Landrätin ebenso heraus wie sein beispielhaftes Engagement in Belangen des Katastrophenschutzes. Den Kreisausbildern Jörg Eichhorn, Marco Knöppel und Martin Poth überreichte die Landrätin das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen. „Sie alle waren und sind besonders aktiv in der Ausbildung von Feuerwehrangehörigen“, lobte Beate Läsch-Weber anerkennend und wies darauf hin, dass Fort- und Weiterbildungen unerlässlich seien, um die Techniken des Rettens, Löschens, Bergens und Schützens zu beherrschen.

Mit dem Silbernen Feuerwehrehrenzeichen am Bande ausgezeichnet und gleichzeitig aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet wurde Karl-Josef Rauen. 14 Jahre lang war der 60-Jährige auf Kreisebene in verschiedenen Funktionen zum Wohle der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis aktiv. Insbesondere die Jugendfeuerwehren im Kreis lagen ihm am Herzen. Unter seinem Vorsitz wuchs der Kreisjugendfeuerwehrverband mit 98 Jugendfeuerwehren und mehr als 1100 jugendlichen Mitgliedern zum größten Kreisjugendfeuerwehrverband in Rheinland-Pfalz an. „Sie haben damit der demografischen Entwicklung entgegengewirkt und einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftssicherung unserer Freiwilligen Feuerwehren geleistet“, betonte die Kreischefin und dankte Rauen für sein großartiges Engagement zum Wohle der Jugendfeuerwehren. Rauens Nachfolge tritt der im April vom Kreisjugendfeuerwehrverband gewählte neue Vorsitzende Patrick Rensch an.

Landrätin Läsch-Weber ernannte ihn zum Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Bernkastel-Wittlich und dankte ihm herzlich für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Ebenso dankte sie Georg Schwaab, der als stellvertretender Vorsitzender des Kreisjugendfeuerwehrverbandes die Aufgaben des stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwarts übernimmt.