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Unbrauchbare Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren dürfen nicht in die Restmülltonne eingefüllt oder zum Sperrmüll gegeben werden. Denn hier geht das Lampenglas unweigerlich zu Bruch und gesundheitsgefährdendes Quecksilber wird freigesetzt. Darauf weist der Abfallberater der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich Stefan Lex hin.

Zur umweltgerechten Entsorgung von Energiesparleuchten hat die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich in Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeindeverwaltungen im Landkreis und der Gemeindeverwaltung Morbach ein bürgernahes Rücknahmesystem für Gasentladungslampen eingerichtet. In den Verwaltungen stehen an zentraler Stelle Sammelkartons bereit.

Gesammelt werden haushaltsübliche Energiesparlampen, UV-Strahler und Leuchtstoffröhren. Diese sind meist stab- oder ringförmig. Es werden aber auch Energiesparlampen mit Schraub- und Steckfassung verkauft, die den üblichen Glühbirnen äußerlich ähnlich sind.

Nicht gesammelt werden Glühlampen. Diese können in die normale Mülltonne geworfen werden.

„Da die Kapazitäten der Sammelstellen bei den Verwaltungen beschränkt sind, können nur bis zu fünf Lampen pro Anlieferer von Privathaushalten angenommen werden“ erläutert Abfallberater Stefan Lex. Größere Lampenmengen können kostenfrei an der Sammelstelle für Elektroaltgeräte auf dem Gelände des Entsorgungszentrums in 54518 Sehlem, Am Orschbach, abgegeben werden. Eine Anfahrtsbeschreibung ist im Abfallratgeber 2011 auf Seite 20 abgedruckt.

Abfallberater Lex weist darauf hin, dass bis zu fünf Lampen pro Anlieferer auch am Problemmüllfahrzeug abgegeben werden können. Die Standorte und Standzeiten des Fahrzeuges sind im Abfallratgeber 2011 auf den Seiten 23 und 24 aufgeführt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Abfallberater Stefan Lex, Tel.: 06571/14-2414. E-Mail: Stefan.Lex[at]Bernkastel-Wittlich.de. Außerdem ist bei den Annahmestellen auch ein Faltblatt mit allen Informationen erhältlich.