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In den kommenden Wochen werden Erhebungsbeauftragte im Auftrag der Kreis- und Stadtverwaltungen landesweit rund 78.000 Wohngebäude in Augenschein nehmen. Mit dieser so genannten Ersatzvornahme im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung enden die Erhebungen des Zensus 2011. „Die Begehungen sind erforderlich, weil wir für diese Gebäude bisher keine Informationen vorliegen haben,“ erklärt Jörg Berres, Präsident des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz. Es handelt sich dabei ganz überwiegend um Adressen, zu denen aus den zur Verfügung stehenden Registern kein Eigentümer ermittelt werden konnten. Im Landkreis Bernkastel-Wittlich betrifft dies rund 3200 Gebäude. In diesen Fällen werden Erhebungsbeauftragte vor Ort die benötigten Gebäudemerkmale wie den Gebäudetyp, das ungefähre Baujahr und die Anzahl der Wohnungen in Erfahrung bringen. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung handelt es sich um eine Vollerhebung. Mit der abschließenden Begehung wird sichergestellt, dass zu allen Wohngebäuden im Land Informationen vorliegen. Das ist vor allem für die kleinräumigen Auswertungen wichtig.