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Ab 6. Juni startete das Antragsverfahren des EULLa-Programms. Landwirte und Winzer können bis 30. Juni 2017 Förderanträge für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und für Maßnahmen zur Förderung des ökologischen Landbaus stellen.

Mit dem Start des EULLa-Antragsverfahrens haben Landwirte die Möglichkeit, eine Förderung für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte zu erhalten, wenn sie dabei freiwillig zusätzliche Belange des Umwelt- und Naturschutzes sowie des Landschaftserhalts beachten. Ein Programmteil ist beispielsweise die Förderung des Ökolandbaus.

Über das Programm EULLa (Entwicklung von Umwelt, Landwirtschaft und Landschaft) werden insgesamt 16 Teilmaßnahmen einschließlich der Förderung des ökologischen Landbaus sowie 5 Vertragsnaturschutzmaßnahmen gefördert. Förderanträge können für alle 16 Programmteile gestellt werden:

  • Ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen,
  • Umweltschonende Steil- und Steilstlagenbewirtschaftung,
  • Anlage von Gewässerrandstreifen
  • Anlage von Saum- und Bandstrukturen,
  • Grünlandbewirtschaftung in den Talauen der Südpfalz,
  • Alternative Pflanzenschutzverfahren,
  • Umwandlung von Acker in Grünland,
  • Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter,
  • Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland,
  • Biotechnischer Pflanzenschutz im Weinbau,
  • Vielfältige Kulturen im Ackerbau,
  • Vertragsnaturschutz Grünland,
  • Vertragsnaturschutz Kennarten,
  • Vertragsnaturschutz Acker,
  • Vertragsnaturschutz Weinberg sowie
  • Vertragsnaturschutz Streuobst.

Für die 10 landwirtschaftlichen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM), steht für Neuanträge 2,5 Millionen Euro bereit. Für die Vertragsnaturschutzmaßnahmen sind 0,8 Millionen Euro und für den ökologischen Landbau 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Falls die eingehenden Anträge das Volumen überschreiten sollten, greifen neu festgelegten Auswahlkriterien. Eine positive Begutachtung der im Vertragsnaturschutz beantragten Flächen ist Voraussetzung für die Förderung. Fragen zum Programm können mit den Beratern der Dienstleistungszentren für den ländlichen Raum (DLR) oder für Naturschutz besprochen werden. Über Einzelheiten zu den Programteilen können sich Interessenten auf der Internetseite www.eler-eulle.rlp.de beziehungsweise www.agrarumwelt.rlp.de informieren.

Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich hält Anträge bereit und erteilt Auskünfte. Für das Steillagenprogramm im Weinbau wenden Interessierte sich an Silva Streit, Tel.: 06571 14-2415, E-Mail: Silvia.Streit[at]Bernkastel-Wittlich.de und für die restlichen Programme an Rainer Neukirch, Tel.: 06571 14-24393, E-Mail: Rainer.Neukirch[at]Bernkastel-Wittlich.de.