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Verkehrsschild mit Feinstaubplaketten.

Ohne Feinstaubplakette ist an diesem Schild zukünftig Endstation für Kraftfahrzeuge.

Seit dem 1. März ist die so genannte „Feinstaubplakette“ für Kraftfahrzeuge (Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Omnibusse, Sattelzugmaschinen) erhältlich, die künftig die Zufahrt in bestimmte „Zonen“ in Städten und Gemeinden regelt. Motorräder bedürfen keiner Feinstaubplakette. Hintergrund ist die bundesweite „Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge“, die mit den neuen Regelungen die Feinstaubbelastung verringern soll.

Im Landkreis Bernkastel-Wittlich dürfte die Feinstaubbelastung nach Einschätzung der Kreisverwaltung nicht so hoch werden, dass die Einrichtung von Fahrverbotszonen erwogen werden müsste. Diese Einschätzung umfasst auch die Gebiete der angrenzenden Landkreise sowie das Stadtgebiet Trier. Wer sich mit seinem Fahrzeug nur auf „heimischem“ Gebiet bewegt, wird also auf absehbare Zeit von den Regelungen nicht betroffen sein.

In Köln, Düsseldorf, Stuttgart, dem Ruhrgebiet und weiteren großen Städten hingegen werden zwar so genannte Umweltzonen eingerichtet und beschildert, in vielen Städten ist aber erst ab 2008 mit Einschränkungen zu rechnen.
Sollten die Schadstoffwerte in den Umweltzonen dann an 35 Tagen überschritten werden, dürfen dort nur Fahrzeuge mit der entsprechenden Plakette an der Windschutzscheibe gefahren werden. Das Überschreiten dieser 35-Tage-Frist und das Inkrafttreten der damit verbundenen Verkehrsverbote beziehungsweise -einschränkungen werden von den jeweils zuständigen Länderbehörden öffentlich bekannt gemacht.

Fahrern, die beruflich in die betreffenden Großstädte fahren müssen, sowie Lieferanten, Handwerkern und auch Privatpersonen, die Fahrten in diese Städte durchführen müssen, wird daher empfohlen, sich um die Zuteilung einer Feinstaubplakette zu bemühen. Damit kann auch sichergestellt werden, beispielsweise auch auf Urlaubsfahrten in die Innenstädte fahren zu dürfen.
Wer in welcher Umweltzone fahren darf, wird durch die Plaketten in den Ampelfarben grün, gelb und rot signalisiert. Welches Fahrzeug welche Plakettenfarbe erhält, hängt von dem Schadstoff-Ausstoß des betreffenden Fahrzeuges und der damit verbundenen Schadstoffklasse beziehungsweise -gruppe ab. Die Schadstoffklasse eines Fahrzeuges ergibt sich bei Fahrzeugen, für die ein Fahrzeugschein ausgestellt wurde aus der „Schlüsselnummer zu 1“ und bei Fahrzeugen, für die eine Zulassungsbescheinigung Teil I ausgestellt wurde aus dem Feld 14.1. Über diese Emissionsschlüsselnummern erfolgt die Einstufung des jeweiligen Fahrzeugs in eine Schadstoffgruppe.
Informationen zu den Plaketten und die Plaketten selbst erhalten Kraftfahrzeugbesitzer beim Fachbereich Verkehr und Zulassung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, bei den Außenstellen der Zulassungsbehörde in Bernkastel-Kues (Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Bernkastel-Kues, Gestade 18) und in Morbach (Gebäude der Gemeindeverwaltung Morbach, Rathaus, Bahnhofstraße 19), in allen Werkstätten, die Abgasuntersuchungen durch führen sowie bei den Prüforganisationen (DEKRA, KÜS, TÜV). Die Zuteilung einer Plakette kostet bei den drei Zulassungsbehörden im Landkreis Bernkastel-Wittlich 5,80 Euro.  
Für Informationen stehen die Mitarbeiterinnen der Bürgerberatung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich ebenfalls zur Verfügung.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Zulassungsbehörde Wittlich: Rainer Zierold, Tel.: 06571/14223, E-Mail: Rainer.Zierold[at]Bernkastel-Wittlich.de oder Dirk Pelm, Tel.: 06571/14-478, E-Mail: Dirk.Pelm[at]Bernkastel-Wittlich.de 
Zulassungsbehörde Bernkastel-Kues: Peter Esslinger, Tel.: 06531/989847, E-Mail: Peter.Esslinger[at]Bernkastel-Wittlich.de
Zulassungsbehörde Morbach: Elfie Schreiner, Tel.: 06533/71203, E-Mail: eSchreiner[at]morbach.de.