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Der Arbeitskreis Demenz der regionalen Pflegekonferenz des Kreises Bernkastel-Wittlich und die Beratungs- und Koordinierungsstelle/Schwerpunkt Demenz hatten zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Demenz einladen. Als Referent konnte André Hennig, Diplom Pflegewirt, Pädagoge und Coach aus Mainz gewonnen werden, der bereits seit 15 Jahren Kliniken und Pflegeeinrichtungen zum Thema Demenz berät. Die Veranstaltung wurde von der Landeszentrale für Gesundheit in Mainz gefördert.

Über 60 Besucher aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich sind der Einladung gefolgt: Angehörige von Menschen mit Demenz, Pflege- und Betreuungskräfte und Menschen, die sich aus unterschiedlichsten Beweggründen, für das Thema interessierten. Im Anschluss an die Begrüßung und Einführung in das Thema durch Dr. Pascal Schleder, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, stieg André Hennig direkt in das Thema ein, indem er Fragen der Besucher zu dem Themenkomplex sammelte. Die Fragestellungen reichten vom Thema Behinderung und Demenz sowie dem Umgang mit Weglauf- beziehungsweise Hinlauftendenzen, über die Gefahren von Narkose im Zusammenhang mit Demenz, hin zu Fragen nach den Ursachen von Demenz und ob Demenz möglicherweise vererbbar sei. Hennig beantwortete auch Fragen zur Behandlung mit Medikamenten und dem Stand der Forschung. Großer Informationsbedarf bestand auch beim Thema Umgang und Kommunikation mit dementiell veränderten Menschen und deren teilweise als herausfordernd empfundenen Verhalten.

Weitere Themen waren Entlastungsangebote für Angehörige, hier beispielsweise auch die Frage nach Gesprächskreisen und Selbsthilfegruppen. Sicherheitsstandards in Heimen und der Einsatz von Technik, im Spannungsfeld von Sicherheit für und Selbstbestimmung von dementiell veränderten Menschen, wurden ebenfalls kurz gestreift.

André Hennig gelang es in seinem fast zweistündigen Vortrag auf diese unterschiedlichen Fragen mit großer fachlicher Kompetenz und Einfühlungsvermögen einzugehen und stand auch nach der Veranstaltung noch für persönliche Anliegen der Besucher zur Verfügung.

Die große Resonanz der Veranstaltung zeigte, dass es rund um das Thema Demenz einen sehr hohen Informationsbedarf gibt und die Sorgen und Nöte der Betroffenen und deren Angehörigen groß sind.

In diesem Zusammenhang wies André Hennig auch auf das Angebot der Beratungs- und Koordinierungsstelle mit dem Schwerpunkt Demenz im Kreis Bernkastel-Wittlich hin, die seit März 2019 wieder besetzt ist und an die sich Menschen mit ihren Fragen und Anliegen zum Thema Demenz wenden können:

Kontakt: Beratungs-und Koordinierungsstelle/Schwerpunkt Demenz, Ulrike Jung-Ristić, Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Kurfürstenstr. 6, 54516 Wittlich, Telefon: 06571 9155-0, E-Mail: u.jung-ristic[at]caritas-meh.de