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Die Planungen für das Integrative Schulprojekt in Schweich schreiten weiter voran: Erste Ausschreibungen für den gemeinsamen Neubau der Förderschule sind inzwischen erfolgt. Damit beginnt nach den Erschließungsarbeiten des Grundstücks zwischen der Bahnhofstraße und der Kreisstraße 39 - neu - in der Nähe des Neubaugebietes Ermesgraben die Hochbauphase für das umfangreiche Projekt. Außerdem wurde nun eine Zweckvereinbarung unterzeichnet, die den Besuch der Kinder und Jugendlichen in der Förderschule sowie die entsprechende Verteilung der Baukosten und der späteren Betriebskosten regelt.

Beim Neubau der Förderschule wird gemeinsame Sache gemacht: Die Treverer Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung, die sich momentan noch in der Stadt Trier befindet, wird im Neubau in Schweich 80 Schulplätze bieten. Sie entsteht in Trägerschaft des Landkreises Trier-Saarburg. Die Förderschule wird nicht nur von Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Trier-Saarburg besucht werden. Auch Kinder und Jugendliche aus der Stadt Trier sowie aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm werden später in der Bildungseinrichtung unterrichtet werden. In diesem Sinne wurde nun von Landrat Gregor Eibes (Kreis Bernkastel-Wittlich), Landrat Günther Schartz (Kreis Trier-Saarburg), Landrat Joachim Streit (Eifelkreis Bitburg-Prüm) sowie Oberbürgermeister Wolfram Leibe (Stadt Trier) die Zweckvereinbarung unterschrieben. Die Verteilung der Bau- und Betriebskosten wird anteilig entsprechend der Schülerzahl auf die beteiligten Kommunen verteilt werden.

Hinsichtlich der Baukosten sieht die Vereinbarung vor, dass der Kreis Trier-Saarburg als künftiger Schulträger für die (Vor-)Finanzierung verantwortlich ist. Hierzu gehört die Beantragung und der Abruf von Fördermitteln sowie die Aufnahme von Investitionskrediten und die Zahlung der Verbandsumlage an den Bauherrn - den Zweckverband „Integratives Schulprojekt Schweich“.

An den jährlichen Kosten (Zinsen und Tilgung) für die vom Kreis Trier-Saarburg aufgenommenen Investitionskredite zur Finanzierung der Förderschule beteiligen sich die weiteren Kostenträger - die Stadt Trier sowie auch die Landkreise Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm - entsprechend der jeweiligen Schülerzahl über einen Zeitraum von 25 Jahren.

Durch dieses Finanzierungsmodell soll eine gerechte Aufteilung auf die Kostenträger der Förderschule erreicht werden. Die Vereinbarung regelt außerdem, dass bei freien Kapazitäten auch Kinder aus anderen Kommunen die Förderschule in Schweich besuchen können. Für diesen Fall muss die betreffende Gebietskörperschaft ebenso die anteiligen Kosten übernehmen wie die an der Zweckvereinbarung beteiligten Kommunen.