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Gemeinsam gaben sie die neue K 42 zwischen Niersbach und der L50 für den Verkehr frei: Bürgermeister Christoph Holkenbrink, die leitende Baudirektorin Edeltrud Bayer, Landrätin Beate Läsch-Weber und Ortsbürgermeister Franz-Josef Krumeich (v.l.).

Gemeinsam gaben sie die neue K 42 zwischen Niersbach und der L50 für den Verkehr frei: Bürgermeister Christoph Holkenbrink, die leitende Baudirektorin Edeltrud Bayer, Landrätin Beate Läsch-Weber und Ortsbürgermeister Franz-Josef Krumeich (v.l.).

Nach einjähriger Bauzeit ist die Kreisstraße 42 zwischen Niersbach und der L 50 für den Verkehr wieder eröffnet. Auslöser des Ausbaues der K 42 war die vom Landesbetrieb Straßen und Verkehr im Februar 2002 geforderte Vollsperrung der Kreisstraße. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite von 4 bis 4,50 m musste der Schwerlastverkehr von und zur Kiesgrube der Firma Bandemer beim Begegnungsverkehr auf die Bankette ausweichen. Hierdurch entstanden immer wieder tiefe Spurrillen in den Banketten und erhebliche Verschmutzungen auf der Fahrbahn, so dass die Verkehrssicherheit erheblich gefährdet war und selbst durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Zur Vermeidung der Vollsperrung einigte man sich im Frühjahr 2000 auf eine Ampellösung. Hierdurch wurde in dem Abschnitt der Kiestransporte (600 m hinter Niersbach bis L 50) Begegnungsverkehr vermieden und somit ein dauerndes Ausfahren der Bankette verhindert. Diese Ampellösung hat sich bis zum Baubeginn im Oktober 2005 bewährt.

Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Kreises Bernkastel-Wittlich beschloss nach einer Besichtigung im Mai 2000 die Maßnahme ins Bauprogramm aufzunehmen und den Landesbetrieb Straßen und Verkehr mit der Planung zu beauftragen. Bei der Planung wurde auch eine Amphibienschutzanlage berücksichtigt, da insbesondere im Frühjahr und Herbst eine umfangreiche Krötenwanderung zu beobachten ist. Nach Abschluss der Planungsarbeiten beziehungsweise mit Vorliegen des Baurechtes wurden die Arbeiten im Sommer 2005 ausgeschrieben. Gleichzeitig wurde auch der Einmündungsbereich zur L 50 mit einer Linksabbiegespur, um Auffahrunfälle, zu vermeiden ins Leistungsverzeichnis aufgenommen.

Die Baukosten einschließlich Markierung, Schutzplanken, Rodung von Wald, Grunderwerb und Vermessung von circa 1,6 Millionen Euro  verteilen sich auf die beteiligten Baulastträger, den Kreis Bernkastel – Wittlich mit 1,45 Millionen Euro und das Land Rheinland – Pfalz für den Einmündungsbereich mit 150 000 Euro. Die Kosten werden aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes/Landesfinanzausgleichsgesetzes mit 65 Prozent vom Land bezuschusst, so dass der Eigenanteil des Landkreises noch circa 500 000 Euro beträgt.