Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Bis zum 31. Juli ist die Fotoausstellung „Starke Frauen - in Beruf und Familie” in der Kreisverwaltung in Wittlich zu sehen. „Starke Frauen - in Beruf und Familie” ist eine Ausstellung, die Einblicke in unterschiedliche Lebensmodelle von Frauen gibt, die sich für Familie und Beruf entschieden haben. In unserer Gesellschaft werden das Organisationstalent und der besondere Leistungseinsatz, den eine Mutter in Beruf und Familie erbringt, von vielen nicht wahrgenommen und anerkannt. Die Ausstellung möchte einen Beitrag dazu leisten, die gesellschaftliche Rolle und das Bild der berufstätigen Mütter in der Gesellschaft zu diskutieren und zu verändern. Von der Biologin über eine Friseurmeisterin bis hin zur Opernsängerin werden dreizehn Frauen beispielhaft für andere vorgestellt.

„Diese Ausstellung will Mut machen, sich auf die spannende Herausforderung Kinder und Beruf einzulassen und sie will zugleich zeigen, dass beides geht, Beruf und Familie. Außerdem ist es eine Tatsache, dass es noch nie so viele sehr gut qualifizierte Frauen wie heute gab. Unsere Gesellschaft braucht sie”, appellierte Landrätin Beate Läsch-Weber zur Ausstellungseröffnung an die Besucherinnen und Besucher.

Unter der Schirmherrschaft von Andrea Reinhardt, Mutter eines Sohnes und Geschäftsführerin einer Software-Firma, zeigt die Wanderausstellung Fotoporträts, die von angehenden Grafik- und Mediendesignstudenten der Fachhochschule Mainz, unter der Leitung von Professor Osterspey, realisiert wurden. Initiiert wurde die Ausstellung von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP). Ziel der ZIRP ist es, die Zukunftsentwicklung von Rheinland-Pfalz durch Projektinitiativen zu fördern und das Land im weltweiten Standortwettbewerb der Regionen zu unterstützen.

Auch Schirmherrin Andrea Reinhardt war zur Ausstellungseröffnung nach Wittlich gekommen. Sie stellte sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Entstehungsgeschichte der Ausstellung und diskutierte mit ihnen über die Ursachen, warum Kindererziehung auch heute noch vor allem Frauensache ist.

Einfache Antworten zu diesem vielschichtigen Thema konnte an diesem Abend zwar nicht gefunden werden, am Ende stand aber doch der Aufruf der Schirmherrin zu mehr Kinderfreundlichkeit. „Wir müssen den Mut haben zu mehr Kindern. Wir alle müssen wollen, dass es mehr Kinder gibt. Dazu gehört auch, dass man Kinder auch einmal im Restaurant sehen und hören darf. Auch wenn es nicht die eigenen sind”, forderte Reinhardt.

Zu sehen ist die Ausstellung im Foyer der Kreisverwaltung montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr und freitags von 7 bis 15 Uhr.