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Das Land Rheinland-Pfalz fördert auch im Jahre 2006 die erstmalige Schaffung beziehungsweise den erstmaligen Erwerb von Wohnraum, um insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen ein eigenes Zuhause zu ermöglichen. Darauf weist der Fachbereich Soziale Sonderleistungen der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich hin.

Die Fördermöglichkeiten sind grundsätzlich abhängig von der Personenzahl des Haushalts, der Art des Vorhabens, der Einhaltung bestimmter Wohnflächengrenzen und des Einkommens aller zum Haushalt gehörenden Personen. Die Förderung in einem Programm schließt die Fördermöglichkeit nach den anderen Programmen aus.

Folgende Programme werden angeboten:

 

1.  Eigentumsprogramm 2006 (Behördenverfahren)

 

Gefördert wird bei Vorliegen der Voraussetzungen durch ein zinsgünstiges Baudarlehen zuzüglich eines Aufwendungsdarlehens, bei Erwerb von vorhandenen Objekten durch ein Ankaufsdarlehen. Die Anträge sind bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich als zuständige Behörde zu stellen.

Für dieses Programm gilt: Eine Förderung ist dann ausgeschlossen, wenn mit dem Bau „vorzeitig“ begonnen oder wenn bindende Verpflichtungen aus Darlehensverträgen (ausgenommen Grundstückskauf oder ein Auftrag für die Planung oder eine Bodenuntersuchung) eingegangen wurden, bevor die Fördermittel bewilligt wurden, es sei denn, die zuständige Behörde hat schriftlich in den vorzeitigen Baubeginn eingewilligt.

Es wird darauf hingewiesen, dass ein Rechtsanspruch auf Bewilligung selbst dann nicht besteht, wenn alle Fördervoraussetzungen vorliegen. Die Bewilligungsstelle entscheidet vielmehr nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Die Förderung ist möglich, wenn die für den Antragsteller und seine Familie vorgesehene Wohnung nicht größer als 130 m² ist. Bei Haushalten mit mehr als vier Personen erhöht sich diese Wohnflächengrenze für jedes weitere Haushaltsmitglied um 15 m².

Eine Förderung ist möglich, wenn das zu berücksichtigende Einkommen die Einkommensgrenze des Wohnraumförderungsgesetzes unterschreitet. Die Höhe der Fördermittel/des Baudarlehens (Grundbetrag und Zusatzförderbetrag für Kinder) wird je nach der Größe des Haushalts und nach dem Umfang der Unterschreitung der Einkommensgrenze individuell ermittelt.

 

2. Förderung durch Zinsverbilligung im Ergänzungsprogramm (Hausbankenverfahren)

 

Die Einhaltung der Einkommensgrenzen, die Haushaltsgröße und die Zugehörigkeit zu dem begünstigten Personenkreis sind in diesem Programm durch Vorlage eines Wohnberechtigungsscheins nachzuweisen. Zuständig für die Ausstellung des Wohnberechtigungsscheines sind die Verbandsgemeindeverwaltungen des Kreises, die Gemeindeverwaltung Morbach oder die Stadtverwaltung Wittlich.

Die Förderung erfolgt durch eine Zinsvergünstigung, die im Hausbankenverfahren abgewickelt wird. Anträge auf Förderung können ab sofort über die Hausbank gestellt werden, die auch über das Programm und das Verfahren informiert.

Die Förderung ist möglich, wenn die für den Antragsteller und seine Familie vorgesehene Wohnung nicht größer als 130 m² ist. Bei Haushalten mit mehr als vier Personen erhöht sich diese Wohnflächengrenze für jedes weitere Haushaltsmitglied um 15 m².

Eine Förderung ist möglich, wenn das zu berücksichtigende Einkommen die Einkommensgrenze des Wohnraumförderungsgesetzes um nicht mehr als 30 Prozent überschreitet.

Die Förderhöhe richtet sich nach der Zahl der zum Haushalt rechnenden Personen, wobei für zum Haushalt gehörende Kinder eine zusätzliche Förderung gewährt wird.

 

Interessenten wird empfohlen, sich wegen einer detaillierten Beratung mit Herbert Mehn, Tel.: 06571/14372, Fax: 06571/940372, E-Mail: Herbert.Mehn[at]Bernkastel-Wittlich.de von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich in Verbindung zu setzen.