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Sichtlich erfreut nahm Landrätin Beate Läsch-Weber die Auszeichnung von Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entgegen

Sichtlich erfreut nahm Landrätin Beate Läsch-Weber die Auszeichnung von Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entgegen

Seit Montag ist der Landkreis Bernkastel-Wittlich offiziell als „Ort der Vielfalt“ von der Bundesregierung anerkannt. Denn er gehört zu den bundesweit 93 Kommunen, die im Rahmen einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung in Berlin für ihren großen Einsatz für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Deutschland offiziell geehrt wurden.

Landrätin Beate Läsch-Weber nahm persönlich die Auszeichnung durch Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, entgegen und freute sich über die Anerkennung des Engagements des Landkreises gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

„Ab heute ist es amtlich, was wir schon lange wussten: Der Landkreis Bernkastel-Wittlich war und ist ein Ort der Vielfalt“, betonte die Landrätin sichtlich erfreut mit dem Schild in der Hand, das den Landkreis nun weithin sichtbar für Bürgerinnen, Bürger und Gäste als „Ort der Vielfalt“ ausweist.

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich unterstützt seit Jahren die Bemühungen um die Präventionsarbeit zu Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Insbesondere im Rahmen der Jugendförderung wird sich dem Thema angenommen. So finden regelmäßig Fachtagungen, Schulungen sowie Infoveranstaltungen statt.

Dr. Hermann Kues lobte in seiner Laudatio diesen Einsatz der Kommunen. „Sie engagieren sich für ein vielfältiges, tolerantes und demokratisches Miteinander in unserem Land“, erklärte er in seiner Laudatio und sprach den Geehrten den Dank der Bundesregierung aus.

Die bundesweite Initiative „Orte der Vielfalt“, die von der Bundesregierung im November 2007 gestartet wurde, ruft alle Städte, Gemeinden, Kreise und Regionen in Deutschland auf, sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu engagieren und Einsatz zu zeigen für die Grundwerte der Demokratie. Unterstützt wird die Initiative dabei von 24 Organisationen und Verbänden aus Zivilgemeinschaft und Wirtschaft.

Weitere Informationen zur Initiative sowie ein Überblick über alle ausgezeichneten „Orte der Vielfalt“ in Form einer interaktiven Deutschland-Karte sind zu finden unter: www.orte-der-vielfalt.de.