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Aus über 140 Nationen stammen die rund 15100 Migrantinnen und Migranten, die im Landkreis Bernkastel-Wittlich eine neue Heimat gefunden haben. 39 von ihnen überreichten Landrat Gregor Eibes und Rita Thul vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich nun die Einbürgerungsurkunde. Sie kommen aus 14 verschiedenen Nationen: Albanien, Bulgarien, Indien, Jordanien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Palästina, Rumänien, Spanien, Syrien, Türkei, Ukraine und Ungarn.

„Sie haben sich dafür entschieden, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Diese Entscheidung steht am Ende eines Weges, der Sie aus vielen Staaten dieser Erde, aus ganz unterschiedlichen Gründen zu uns in den Landkreis Bernkastel-Wittlich geführt hat. Für Sie ist der heutige Tag ein ganz besonderer Tag“, betonte Landrat Eibes in der Feierstunde in der Wittlicher Synagoge. Um in einer neuen Stadt, einem neuen Dorf, einer bisher ungewohnten Gesellschaft, bei Menschen mit anderer Mentalität wirklich anzukommen, müssten alle zusammenarbeiten, erklärte Eibes. Dazu gehöre insbesondere der Gebrauch der deutschen Sprache. „Menschliches Verstehen setzt sprachliches Verstehen voraus. Sprachliches Verstehen fördert die Integration. Deshalb seien Sie offen und neugierig. Neugierig auf unsere manchmal auch etwas kompliziertere Sprache. Und: Nehmen Sie Anteil an dem, was vor Ort, ja in Ihrem Wohnort geschieht“, forderte der Landrat die Neubürger auf.

Insgesamt erwarben dieses Jahr bisher 81 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger die deutsche Staatsangehörigkeit. Die jährliche Einbürgerungsfeier bietet mit dem gemeinsamen Schwur auf das Grundgesetz und dem Singen der Nationalhymne dabei immer einen besonderen feierlichen Rahmen.