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Landrat Gregor Eibes überreichte die Siegerurkunden mit Geldprämien den Vertretern der Gemeinden, hier an Bruchs Ortsbürgermeister Fritz Kohl.

Im Rahmen der Brucher St. Rochus Kirmes fand die Kreissiegerehrung im Wettbewerb 2011 „Unser Dorf hat Zukunft“ statt. Im Festzelt auf dem Platz am Gemeindehaus in Bruch hatten sich neben Landrat Gregor Eibes, Bürgermeister Christoph Holkenbrink, die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteherin sowie Beigeordnete und Vertreter der zu ehrenden Gemeinden, Mitglieder der Kreiskommission und Festgäste versammelt. Festlich umrahmt wurde die Siegerehrung durch den Musikverein Bruch, die Seniorentanzgruppe „Fröhlicher Kreis“ und den Kirchenchor Bruch.

Landrat Gregor Eibes überreichte die Siegerurkunden mit Geldprämien den Vertretern der Gemeinden. „Mit Dörfern wie ihren, die gleichermaßen mit großem Einsatz, unter Beteiligung der Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, am Wettbewerb teilgenommen haben, hat auch der Landkreis Bernkastel-Wittlich eine gute Zukunft“, freute sich der Kreischef. Er beglückwünschte die Gemeinden zu den Fortschritten, die sie in der Dorfentwicklung gemacht haben und betonte, dass für die zukünftige Entwicklung unserer Dörfer, besonders vor dem Hintergrund der Demografie, auf die Innenentwicklung vor Außenentwicklung verstärkt Wert zu legen sei. Für die Siegergemeinde Bruch nahm Ortsbürgermeister Fritz Kohl die Auszeichnung entgegen. Die Gemeinde Altrich, vertreten durch den ersten Beigeordneten Wilfried Lehnen, hatte Rang zwei belegt. Die Siegerurkunden für die mit Erfolg am Wettbewerb teilgenommenen Gemeinden nahm Ortsbürgermeister Werner Dresen für Hupperath und Ortsvorsteherin Gertrud Weydert für den Bernkastel-Kueser Stadtteil Wehlen entgegen.

Bruch überzeugte die Kreiskommission mit dem seit Jahren konsequent umgesetzten Leitbild für das Dorf unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten: Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Umgesetzt wurde dieses Leitbild durch gute Beispiele neuen Bauens im Dorf sowie die vorbildliche Erhaltung und Sanierung ortsprägender Gebäude mit regionaltypisch gestalteten Vorgärten. Die Gemeinde hat die Chance genutzt und aus Bebauung, Promenade und Salm-Auen ein harmonisches Ortsbild geschaffen. Die Wertschöpfung hieraus für den „sanften“ Tourismus, insbesondere in Verbindung mit dem Eifelsteig, der durch Bruch verläuft, ist für den Ort von großer Bedeutung. Bruch zeichnet sich darüber hinaus durch ein vielfältiges und reges Vereinsleben, langjährige interkommunale Jugendarbeit im Sportverein und ehrenamtliche Tätigkeiten, z.B. Eltern- Kindaktionen, aus.

Die Gemeinde Bruch hat im Dorfwettbewerb zwischenzeitlich auch im Gebietsentscheid Trier den ersten Platz belegt und sich somit für den Landesentscheid Rheinland-Pfalz qualifiziert. Die Landeskommission besucht Bruch am Montag, dem 5. September von 15.00 bis 17.00 Uhr.