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Was haben das Kyllprojekt und seine Maßnahmen zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit an Wehranlagen und die Stoffeinträge aus der Landwirtschaft beziehungsweise deren Maßnahmen zur Reduzierung gemeinsam? Beide sind Teil eines Maßnahmenprogramms zur Entwicklung der rheinland-pfälzischen Gewässer. Diese Programme verfolgen das Ziel, die lebenswichtige Ressource Wasser zu schützen. Dies geschieht beispielsweise durch die Renaturierung von Gewässern oder durch die Erhöhung des Fischbestandes in Fließgewässern und dem Rückbau kleinster Wanderhindernisse, aber auch durch die Modernisierung von Kläranlagen. Unterstützung und Rückhalt erhalten diese Maßnahmen insbesondere durch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Die Mitgliedsstaaten haben bis 2027 Zeit, ihre Gewässer in einen guten Zustand zu bringen.

Aktuell sind Öffentlichkeitsveranstaltungen im Gewässereinzugsgebiet Kyll, Salm, Lieser, (Mittel-) Mosel zum Umsetzungsstand der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Bereich der Struktur und Genehmigungsdirektion Nord, Koblenz geplant.

Im Rahmen der aktiven Öffentlichkeitsbeteiligung können sich Bürger über den Umsetzungsstand der Wasserrahmenrichtlinie in ihrem Gewässereinzugsgebiet informieren: Über die Ergebnisse der aktuellen Gewässerbewertung, die hieraus resultierenden Handlungsfelder sowie über die Überlegungen zur Aktualisierung des Maßnahmenprogramms.

Am 28. Mai, 17 Uhr findet eine Informationsveranstaltung für das Gewässereinzugsgebiet Kyll, Salm, Lieser, (Mittel-) Mosel in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich, Himmeroder Straße 44 statt.

Die Veranstaltung soll anregen eigene Vorschläge und Ideen einzubringen, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und auch mit Fachleuten und Experten über die Handlungsfelder Durchgängigkeit, Gewässerstruktur, Gewässergüte und Nährstoffbelastung anhand ausgewählter Beispiele und Maßnahmenkarten zu diskutieren.

Alle interessierten Bürger, Wassernutzer, Bachpaten, Wasser- und Bodenverbände, Naturschutzgruppen, Vereine, Vertreter der Fach- und Aufsichtsbehörden, Vertreter der unterhaltungspflichtigen Gebietskörperschaften und das Fachpersonal der zuständigen unterhaltungspflichtigen Kreise, Städte und Gemeinden sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung bei Ines Otte von der SGD Nord, Tel.: 0261/120-2549, Fax: 0261/120 88-2549, E-Mail: Ines.Otte[at]sgdnord.rlp.de.