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„Farben des Lebens“ heißt die neue Ausstellung, die im Rahmen der Reihe Kultur im Kreishaus ab 27. August in der Kreisverwaltung zu sehen sein wird. Das Künstlerehepaar Monika Wächter und Wilfried Bach aus Wittlich zeigen Zeichnungen sowie Malereien in Aquarell- und Acryl-Mischtechniken.

Landrätin Beate Läsch-Weber wird die Ausstellung am Donnerstag, dem 27. August, um 18 Uhr, im Foyer der Kreisverwaltung in Wittlich eröffnen. Zur Ausstellung spricht Manfred Amerkamp, Initiator des frisch gegründeten Kultur- und Kunstvereins Wittlich und Organisator der erfolgreichen Wittlicher Ausstellungsreihe „Kunst an Hecken und Zäunen“. Musikalisch gestaltet wird die Eröffnung der Ausstellung von einem Ensemble der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich.

Monika Wächter wurde 1949 in Görlitz geboren und wuchs anschließend in Mainz auf. Nach ihrer Schulzeit absolvierte sie an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule, Koblenz, ihr Studium der Kunst- und Werkerziehung. In der Folgezeit war sie an verschiedenen Schulen als Kunstlehrerin tätig. Ende der 80er Jahre fand Wächter wieder mehr Zeit, sich auch in ihrer Freizeit ihrer Passion, der Malerei, zu widmen. Über ihre autodidaktischen Studien hinaus belegte sie Kurse in verschiedenen Maltechniken an der Europäischen Kunstakademie in Trier.

Seit einigen Jahren ist Monika Wächter Wittlicher Bürgerin und unterrichtet seit 2004 am Peter-Wust-Gymnasium in Wittlich Kunst und Kunstgeschichte.

Vom Zeichnen über die klassische Aquarellmalerei, die Öl- und Acrylmalerei bis hin zur Aquarell-Acryl-Mischtechnik beherrscht sie viele Sparten der Malerei. Ihre Bilder haben eine große Leuchtkraft und wegen ihrer gemeinsamen Farben- und Formensprache auch einen hohen Wiedererkennungswert. Als Künstlerin möchte Monika Wächter nicht eingrenzen oder vorgeben und so hat jeder Betrachter die Freiheit, seine eigene Bedeutung für sich zu erkennen.

Wilfried Bach ist Jahrgang 1940. Bereits als Jugendlicher nahm er Zeichen- und Malkurse bei Professoren der Folkwang-Schule in Essen. Ab 1955 absolvierte er eine grafische Ausbildung. Später war Bach als Geschäftsführer in einem Fotodesign-Betrieb in Düsseldorf und als freischaffender Designer für Fotografie und Grafik im eigenen Studio tätig. Seit 1981 folgten Tätigkeiten als staatlich anerkannter Künstler für Fotodesign und visuelle Kommunikation an der Fachhochschule in Köln, als Volkshochschuldozent und sein Studium fernöstlicher Philosophien. Seit 2000 widmet er sich voll und ganz der Malerei.

Bach bevorzugt das große Format. Bei Wind und Wetter arbeitet er in der freien Natur, vorwiegend mit Acrylfarben und natürlichen Materialien auf Leinwand. Der Künstler Wilfried Bach und die Elemente gehen bei der Bildgestaltung eine besondere Symbiose ein. Dabei nutzt er die Hitze der Sonne, die klirrende Kälte des Winters, die verschiedenen Eigenschaften des Regens, die fließende Kraft des Wassers, die transformierende Energie des Feuers und die vielfältige Dynamik des Windes.

Zu sehen ist die Ausstellung im Kreishaus bis zum 25. September montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 7.00 bis 15.00 Uhr.