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Vergangene Woche hat die Weltgesundheitsorganisation WHO in Anbetracht der weltweiten Ausbreitung der neuen Grippe die Höherstufung auf die Phase 6, also den Pandemiefall bekanntgegeben. Es ist dies eine Reaktion auf die zunehmende Ausbreitung des Virus der neuen Grippe. Auch in Deutschland muss mit eine Zunahme der Krankheitsfälle gerechnet werden.

Bisher findet sich in Deutschland ein gemäßigtes Krankheitsgeschehen mit bisher etwa 100 Erkrankungsfällen. In Rheinland-Pfalz sind bisher zwei Personen erkrankt. Die bisher im Land aufgetretenen Krankheitsfälle sind in der Regel milde verlaufen, unter Behandlung trat bereits Besserung ein.

Für die Kreisbevölkerung wird derzeit keine allgemeine Gefährdung gesehen, es ist jedoch wichtig, wachsam zu sein und auf grippeähnliche Symptome zu achten. Insbesondere nach Reisen in betroffene Länder wie Mexiko, USA, Kanada und Panama sollten Rückkehrer auf grippeähnliche Symptome achten. Diese sind ähnlich wie bei der saisonalen Influenza, vor allem Fieber, Atemwegs- beschwerden und Gliederschmerzen.

Nach derzeitigem Wissensstand wird das neuartige Grippevirus, wie auch die jährlich wiederkehrende Grippe, durch Tröpfchen (Husten, Niesen) auf andere Menschen übertragen. In der Regel dauert es ein bis sieben Tage, bis nach der Ansteckung die ersten Krankheitszeichen auftreten. Zu beachten ist, dass auch schon ein Tag vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen Erreger ausgeschieden werden und andere Menschen angesteckt werden können.

Jeder kann selbst etwas tun, um sich vor Erkrankungen zu schützen. Eine wichtige Rolle spielen einfache persönliche Hygienemaßnahmen, die einer Weiterverbreitung der Krankheitserreger und einer eigenen Erkrankung entgegen wirken.

Folgende einfache Hygiene-Tipps sollten beachtet werden: Bei Husten und Niesen können Erreger auch auf die Hände gelangen und so weiterverbreitet werden. Deshalb wird häufiges und gründliches Händewaschen mit Seife empfohlen. Die Hände sollten vom Gesicht fern gehalten werden, da die Erreger leicht auf die Schleimhäute von Auge, Nase und Mund übergehen können. Beim Husten sollte man nicht die Hand vor den Mund halten sondern in den Ärmel husten. Häufiges Lüften senkt die Keimbelastungen in Innenräumen.

Weitere Informationen können Interessierte beim Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich unter der Telefon-Nr. 06571-14250 erhalten.