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Die ALBA Nordbaden GmbH hat angekündigt, im Landkreis Bernkastel-Wittlich Papiertonnen an die Haushalte zu verteilen. Dabei handelt es sich nicht um Papiertonnen des Landkreises. Vielmehr will das Unternehmen den derzeit hohen Marktwert des Altpapiers für sich abschöpfen.

Das Altpapier, das der Landkreis im Rahmen der Bündelsammlung erfasst, wird vermarktet. Die erzielten Verwertungserlöse fließen als Einnahmen in den Abfallgebührenhaushalt und vermindern folglich die Abfallgebühren. Gingen dem Landkreis durch die gewerbliche Sammlung Papiermengen verloren, könnte der Landkreis auch nur geringere Verwertungserlöse verbuchen. Es fehlten Einnahmen im Abfallgebührenhaushalt. „Die zum Jahr 2009 beabsichtigte Abfallgebührensenkung würde geringer ausfallen“ befürchtet Landrätin Läsch-Weber.

Gemeinsam mit den Mitgliedern der Kreisgremien ist es ihr ein Anliegen, die Abfallgebührenbelastung der Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Deshalb bittet sie die Kreisbevölkerung, dem Landkreis bei der Papiersammlung die Treue zu halten. „Hier können die Bürgerinnen und Bürger aktiv auf die Höhe der Abfallgebühren einwirken. Nutzen sie die gewerblichen Papiertonnen, dann werfen sie ihr Geld bildlich gesprochen in die Tonne“, so Läsch-Weber und appelliert „Sagen Sie ‚Nein Danke’ zur gewerblichen Papiertonne“.

Informationen zur Altpapiersammlung gibt Ute Braun von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Tel.: 06571/14-239, E-Mail: Ute.Braun[at]Bernkastel-Wittlich.de.