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Menschen mit Behinderungen haben das gleiche Recht auf Arbeit wie Menschen ohne Behinderungen. Dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird. Dieses in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerte Recht soll für Jugendliche mit Behinderungen in dem Projekt Übergang Schule-Beruf des Integrationsfachdienstes (IFD) Wirklichkeit werden.

Zielsetzung dieses Projekts ist eine Platzierung geeigneter Schülerinnen und Schüler auf dem ersten Arbeitsmarkt. Durch eine intensive Begleitung und Optimierung des Übergangsprozesses von der Schule in die Arbeitswelt sollen Jugendliche mit Behinderungen mehr Wahlmöglichkeiten hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft erhalten. Das Angebot setzt bereits in der Schule (mit Beginn der 8. Klasse beziehungsweise in der Werkstufe) an und begleitet die Schülerinnen und Schüler über die Schulzeit hinaus bis zur Einmündung in eine passende Qualifizierung oder Beschäftigung. Bisher blieb mangels weiterer Möglichkeiten als einziger Weg häufig die Aufnahme und Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen übrig.

Um möglichst optimale Bedingungen zur beruflichen Integration von Jugendlichen mit Behinderungen zu schaffen, werden vom IFD als Netzwerkarbeit Kooperationsbeziehungen zu regionalen Arbeitgebern und allen Institutionen, Einrichtungen und Unterstützungssystemen aufgebaut.

Im Landkreis Bernkastel-Wittlich richtet sich das Angebot des IFD an junge Menschen mit einer Lernbehinderung oder einer geistigen Behinderung, die eine der folgenden Förderschulen besuchen: Maria Grünewald Schule oder Liesertal Schule in Wittlich, Rosenberg-Schule oder Burg-Landshut-Schule in Bernkastel-Kues. Die Förderschulen sind untereinander vernetzt und stehen mit dem IFD und der Kreisverwaltung im Projekt Übergang Schule-Beruf in einem intensiven Austausch.

Für eine erfolgreiche Eingliederung ist es wichtig, im ersten Arbeitsmarkt Betriebe und Arbeitgeber zu finden, die bereit sind, das Projekt zu unterstützen, in dem sie im ersten Schritt Praktikumsstellen zur Verfügung stellen. In diesen Praktika sollen die Schülerinnen und Schüler die Arbeitswelt kennen lernen und ihre Fähigkeiten und Interessen für die berufliche Entwicklung ausprobieren können.

Interessierte Betriebe und Arbeitgeber, die im Projekt Übergang Schule-Beruf des Integrationsfachdienstes eine Praktikumsstelle bereitstellen wollen oder die weitere Informationen oder Beratung zum Projekt haben möchten, wenden sich hierfür bitte an Frau Krämer beim Integrationsfachdienst des Arbeitsagenturbezirks Trier, Röntgenstraße 4, 54292 Trier: Tel. 0651/1465025, E-Mail: kraemer[at]skm-trier.de , Internet: www.ifd-trier.de.