Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Gespannte Aufmerksamkeit: Die Gewinnerklassen des Peter-Wust-Gymnasiums.

Passend zum EM-Jahr besuchte der Hamburger Schriftsteller Ulli Schubert mit seinen Fußballgeschichten die Stadt- und Kreisergänzungsbücherei Wittlich, um vor den Preisträgerklassen des letzten Lesesommers aus seinen Büchern vorzulesen. Eingeladen wurden die Klassen 6c und 7a des Peter-Wust-Gymnasiums Wittlich und die Klasse 6b der IGS Salmtal.

Schubert wählte zwei unterschiedliche Bücher, die jedoch beide etwas mit seinem Lieblingsthema Fußball zu tun hatten. Zunächst las er aus dem überaus spannenden Krimi „Ausgewechselt“, in dem der 17-jährige Chris unter Beziehungsproblemen mit seiner Freundin Jenny leidet und dann auch noch seinen Trainer Ed ermordet vorfindet. Den Täter verriet Schubert natürlich nicht – allerdings ließ er durchblicken, dass dieser in einem guten Krimi in den ersten drei Kapiteln auftauchen muss. Er plauderte noch weiter aus dem Nähkästchen, indem er erzählte, dass er seine Geschichten immer an Orten spielen lasse, die er persönlich kenne. Außerdem baue er eigene Erlebnisse mit ein, um die Handlung noch authentischer werden zu lassen.

Auch das zweite Buch aus der Reihe „Fußballschule am Meer“ traf den Nerv der Schüler. Hier stand zwar nicht die Aufklärung eines Verbrechens im Mittelpunkt, doch auch die Erlebnisse eines Schülers in einem Sportinternat schilderte Schubert sehr spannend und mitreißend.

In den anschließenden Fragerunden bekamen die Jugendlichen gar nicht genug und stellten dem Autor so viele Fragen, dass die letzte Lesepassage entfallen musste. So erfuhren sie von dem großen Fußballfan und ehemaligen Freizeitfußballer, dass sein Lieblingsverein St. Pauli ist, er weniger auf Bayern München und Madrid steht und seine zweite große Leidenschaft den Krimis gilt. Er berichtete, wie er durch eine Zufallsbekanntschaft zur Schriftstellerei kam, nachdem er seine Erlebnisse als Sozialpädagoge schriftlich festgehalten hatte. Außerdem arbeitete er nebenbei als Sportreporter und entdeckte so den Spaß an selbst verfassten Geschichten.

Viel zu schnell endeten die Lesungen mit der Ausgabe von Autogrammkarten und dem Vorsatz der Schüler, sich auch beim nächsten Lesesommer in zwei Monaten wieder eifrig zu beteiligen. Und wer weiß – vielleicht gelingt ja auch in diesem Jahr wieder der Gewinn eines Klassenpreises und es gibt ein Wiedersehen in der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei.