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Wie der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) mitgeteilt hat, wird die Erdaushubdeponie in Morbach zum 31.12.2017 formal geschlossen, da die genehmigte Einlagerungsmenge nahezu vollständig erreicht ist. Die Erdaushubdeponie wurde seit 1990 von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich betrieben. Der A.R.T. hat den Betrieb zum 1.1.2016 von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich übernommen.

Die finale Schließung der Deponie bewirkt, dass die Ablagerungsphase beendet ist. Danach ist mit der SGD-Nord im Rahmen eines Rekultivierungskonzepts abzuklären, wie viel Rekultivierungsböden zur abschließenden Rekultivierung aufgebracht werden müssen. Die benötigte Menge kann dann nach der formellen Abklärung bei nachgewiesener Schadstofffreiheit noch angenommen werden.

Auf die Frage, ob es eine neue Deponie für Morbach geben wird, erklärt Tobias Elsen, Abteilungsleiter Abfallbehandlung des A.R.T.: „Die Ablagerung von Bodenmassen unterliegt heute strengen rechtlichen Vorgaben. Für die Genehmigung weiterer Standorte muss ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, in dem nachgewiesen wird, dass der Untergrund bestimmte Anforderungen erfüllt und das Oberflächenwasser schadlos abgeleitet werden kann. Uns sind derzeit noch keine geeigneten Flächen bekannt. Wir sind jedoch gerne bereit, entsprechende Vorschläge zeitnah zu prüfen.“

Die nächste Annahmestelle des A.R.T. für unbelasteten Boden ist das Entsorgungs- und Verwertungszentrum (EVZ) Mertesdorf. Auf der Deponie Sehlem wird derzeit ebenfalls die Möglichkeit geschaffen, unbelastete Böden anzunehmen.

Informationen zu den Annahmestellen des A.R.T. inklusive Öffnungszeiten erhalten Interessierte in der Abfall-Fibel und unter Tel.: 0651 9491 414 oder auf der Internetseite www.art-trier.de.