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Ein Betreuer zeigt Kindern die Werkstätten.

Hier testen Jugendliche, ob sie tatsächlich für ihren Wunschberuf geeignet sind. Foto: ÜAZ

Was genau macht eigentlich ein Tischler oder ein Konstruktionsmechaniker? Streicht der Maler tatsächlich nur Wände an? Braucht man Fingerfertigkeit oder eher Kraft?

Über diese Fragen haben in den vergangenen Wochen 50 Schülerinnen und Schüler nachgedacht, die sich am Projekt „Vertiefte Berufsorientierung“ des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums Wittlich beteiligen. Es handelt sich hier um Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe aus der Dualen Oberschule Wittlich, der Regionalen Schule Salmtal und der Liesertalschule in Wengerohr.
Das Projekt, das durch das Arbeitsministerium des Landes Rheinland-Pfalz und die Agentur für Arbeit gefördert wird, soll die Chancen von Schülerinnen und Schülern beim Übergang von der Schule ins Berufsleben verbessern. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt im Bezug zum Regionalen Arbeitsmarkt und zu den in der Region angebotenen Ausbildungsplätzen.

Beim Berufeparcours in der vergangenen Woche konnten die Schülerinnen und Schüler nach Zeiten der theoretischen Vorarbeit erstmals an verschiedenen Stationen ausprobieren, ob sie mit ihren Fähigkeiten und Interessen tatsächlich für den „Wunschberuf“ geeignet sind. Auch boten die Stationen die Möglichkeit, sich an Berufsfeldern zu erproben, an die noch gar nicht gedacht wurde.
Neben den ÜAZ-Wittlich eigenen Werkstätten (Holz, Farbe, Metall, Kunststoff, Hauswirtschaft, Elektrobereich) waren externe Kooperationspartner anwesend, um ein möglichst breites Bild für die Berufswahl darzustellen. Ein Maurermeister errichtete stellvertretend für den Baubereich eine Mauer mit den Teilnehmern.
„Eine gelungene Aktion, die das Vorgehen bei der Berufswahl sicher nachhaltig beeinflusst“, so das Resümee von ÜAZ-Geschäftsführer Hartmut Weber. Auch die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte traten zufrieden nach einem arbeitsreichen Tag den Heimweg an.