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Nach vier erfolgreichen Veranstaltungen im Frühjahr und dem Start des Online-Dialogs www.energiekonsens-region-trier.de Anfang Juni geht der Energiekonsens Region Trier am 16. August in die zweite Runde nach der Sommerpause. Die vierte Zukunftswerkstatt in der Gemeindehalle in Irrel, zu der alle Interessierten eingeladen sind, greift erneut das Thema „Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien“ auf. Dank der Einspeisevergütung kann mit der Erzeugung von „grünem Strom“ über zwanzig Jahre eine stetige Rendite erzielt werden (trotz der Kürzungen für Strom aus Photovoltaikanlagen). Und das gilt nicht nur für Unternehmen oder einzelne Privatleute: auch Kommunen oder Zusammenschlüsse von Bürgern können gemeinsam viel erreichen. Die Zukunftswerkstatt am 16. August bietet die Gelegenheit, sich umfassend über Technologieentwicklungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biomasse sowie über die Potentiale und die momentanen Entwicklungen beim Ausbau der Windkraft im Land und in der Region Trier zu informieren.

Um 18:00 Uhr beginnt die vierte Zukunftswerkstatt im Rahmen der Bürgerinformations- und Beteiligungsreihe Energiekonsens Region Trier in der Gemeindehalle in Irrel. Prof. Dr. Oliver Türk von der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung in Bingen wird zunächst einen umfassenden Überblick über die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die Ausbaupotenziale geben. Dabei wird er auch auf Herausforderungen bei der Integration des „grünen Stroms“ in das bestehende Stromnetz und auf Speichermöglichkeiten eingehen. Im Anschluss spricht Roland Wernig von der Planungsgemeinschaft Region Trier über die geplante Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Rheinland-Pfalz in Sachen Windkraftausbau und den Stand der regionalen Planung in diesem Bereich.

Auch die Region Trier hat sich das Ziel gesetzt, mittelfristig zum Energieexporteur zu werden. Vor diesem Hintergrund ist der Ausbau der regenerativen Stromerzeugung neben der Energieeinsparung und der Effizienzsteigerung ein ganz wesentlicher Baustein. Insbesondere bei der Windenergie bestehen in der Region noch große Potenziale. Wie können negative Effekte auf das Landschaftsbild und den Naturraum vermieden werden und welche regenerativen Energien haben welche Ausbaumöglichkeiten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der nächsten Zukunftswerkstatt in Irrel. Im Anschluss an die Vorträge werden in einem interaktiven Workshop Ideen gesammelt, wie die erneuerbare Stromerzeugung in der Region vorangetrieben werden kann wie die Gewinne möglichst in der Region gehalten werden können. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 14. August per Telefon: 0651/145 95 80 oder per Fax an 0651/145 958 19 oder unter info@energieagentur-region-trier.de gebeten.