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Gruppenbild mkt Mitgliedern der LAG Erbeskopf, LAG Hunsrück, LAG Mosel und LAG Vulkaneifel.

Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Hendrik Hering (4.v.l. ) hat in Mainz in Beisein von Landrätin Beate Läsch-Weber (2.v.l.) die zwölf Lokalen Aktionsgruppen, darunter die LAG Erbeskopf, LAG Hunsrück, LAG Mosel und LAG Vulkaneifel, für die begonnene EU-Förderperiode 2007 bis 2013 offiziell anerkannt.

"Jetzt kann es losgehen!“ Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Hendrik Hering hat in Mainz die zwölf Lokalen Aktionsgruppen im Rahmen des Leader-Programms für die begonnene EU-Förderperiode 2007 bis 2013 offiziell anerkannt. Es handelt sich um die Regionen Westerwald, Moselfranken, Hunsrück, Erbeskopf, Pfälzer Bergland, Bitburg-Prüm, Welterbe Oberes Mittelrhein, Rheinhessen-Zellertal, Donnersberger und Lauterer Land, Pfälzer Wald, Vulkaneifel und Mosel.
Der Minister gratulierte allen Aktionsgruppen und übergab ihnen die Urkunden. „Wir werden in der neuen Förderperiode den Leader-Ansatz verstärken und haben hierzu nicht nur die Zahl von sieben auf zwölf Aktionsgruppen erhöht, sondern auch den Ansatz der EU-Mittel mit 21,5 Millionen Euro fast verdoppelt.“ Damit sei das Land der Empfehlung des unabhängigen Bewertungsausschusses vom 3. September 2007 gefolgt, alle Bewerbungen anzuerkennen.
„Die Leader-Gebiete sollen als Impulsregionen die Probierwerkstatt für neue Ideen zur Entwicklung ländlicher Räume sein“, erklärte Hering. Dafür erhielten sie aus dem Entwicklungsprogramm PAUL (Programm Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landentwicklung) in Abhängigkeit ihrer Bevölkerungsgröße zwischen 1,1 und zwei Millionen Euro für die Gesamtförderperiode 2007-2013. Zusätzlich können sie in den nächsten Jahren im Rahmen verschiedener Wettbewerbe zusätzliche Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER für besonders innovative Ideen erhalten. „Leader soll die Ideenschmiede zur Entwicklung des ländlichen Raums bleiben“, hob Minister Hering hervor.
Durch Leader sollen die Akteure des ländlichen Raums im Rahmen des Bottom up-Prinzips Perspektiven entwickeln, wie ihre Region langfristig und nachhaltig für alle Regionen attraktiv gestaltet werden kann. In den nächsten Monaten gehe es nun darum, dass die anerkannten Leader-Aktionsgruppen ihre lokalen integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptionen verfeinerten. Gemeinsam wolle man möglichst schnell mit der Förderung konkreter Projekte beginnen, versprach Hering.
Die Strategien müssen ein übergeordnetes Thema als Grundlage haben, auf die Bedürfnisse anderer ländlicher Räume übertragbar sein und einen Beitrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, zur Förderung von Frauen und Jugendlichen, zum Schutz und Verbesserung der Umwelt sowie zur Zusammenarbeit mit anderen Gebieten leisten.