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In zunehmendem Maße bereiten überfüllte Mülltonnen der Müllabfuhr Probleme. Auf bereits randvolle Mülltonnen wird noch ein großer Müllsack obendrauf gepackt. Der Behälterdeckel steht auf. Beim Leeren passiert es dann häufiger, dass der überstehende Müll aus der übervollen Mülltonne auf die Straße fällt. Oder der Müll wird im Behälter eingestampft. Dies ist gut zu erkennen, an den „dicken Bäuchen“, die einige Tonnen am Abfuhrtag haben. Gerne verkeilt sich dann der Müll im Behälter oder klebt an der Tonne fest. So kommt es immer wieder vor, dass der Abfall bei der Leerung nicht oder nur teilweise aus der Tonne fällt, dies trotz mehrmaliger Leerungsversuche. Mülltonnen haben ein maximales Füllgewicht.

Die Leiterin des Betriebes Abfallwirtschaft, Ute Braun, appelliert deshalb nochmals an die Bürgerinnen und Bürger: „Abfallbehälter dürfen nur so befüllt werden, dass ihre Deckel noch gut schließen und eine ordnungsgemäße Leerung möglich ist. Das Einstampfen und Einschlämmen von Abfällen ist nicht erlaubt. Bauschutt und sperrige Gegenstände, die in der Mülltonne verkeilen, gehören nicht rein. Die Abfälle sollten so verpackt sein, dass sie nicht in der Tonne festkleben.“

Ute Braun gibt zu bedenken, dass neben den geschilderten Problemen beim Leeren überfüllte Müllbehälter auf Kosten aller Abfallgebührenpflichtigen gehen. Die Höhe der zu zahlenden Abfallgebühren richtet sich nach der Behältergröße. Überfüllt jemand regelmäßig die Mülltonne, so nimmt die Person zu Lasten der Allgemeinheit ständig mehr Behältervolumen in Anspruch, als sie Entsorgungsgebühren zahlt. Übervolle Behälter reißen viel schneller, der Deckel oder die Radachsen nehmen Schaden. Die Kosten für Ersatzbehälter tragen in der Regel auch wieder alle Gebührenzahlerinnen und -zahler.

Da den bisherigen Aufrufen, die Mülltonnen nicht zu überfüllen, keine Beachtung geschenkt worden ist, sollen nun konsequenterweise übervolle und überschwere Mülltonnen nicht mehr geleert werden und stehen bleiben. Die betroffenen Bürgerinnen oder Bürger sind dann aufgefordert, den Mangel zu beheben und den ordnungsgemäß und locker befüllten Abfallbehälter bei der nächsten Abfuhr wieder bereit zu stellen.

Fällt ausnahmsweise einmal mehr Abfall an, als in die Tonne passt, so können Übermengen über rote
Restabfallsäcke entsorgt werden. Die Verkaufsstellen für die Restabfallsäcke sind im Abfallratgeber aufgeführt und auch im Internet zu finden unter: www.bernkastel-wittlich.de/restabfallsaecke.html. Fällt regelmäßig eine größere Abfallmenge an, so sollte ein größerer oder ein weiterer Abfallbehälter genutzt werden.

Der Abfallberater des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Stefan Lex, Tel.: 06571/14-414, E-Mail: Stefan.Lex@Bernkastel-Wittlich.de beantwortet alle Fragen zur Müllvermeidung und Abfalltrennung.