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Landrat Gregor Eibes und Verbandsbürgermeister Otto Maria Bastgen gratulierten Artur Greis und Walter Debald zur Auszeichnung mit der Verdienstmedaille durch ADD-Präsidentin Dagmar Barzen (v.l.n.r.). Foto: ADD Trier

Die Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dagmar Barzen, übergab in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Trier die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Walter Debald aus Bengel und Artur Greis aus Reil.

Damit wird das über 30-jähriges Engagement von Walter Debald in der kommunalen Selbstverwaltung der Gemeinde Bengel und der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf gewürdigt. Von 1979 bis 1994 war er Mitglied im Gemeinderat und in verschiedenen Ausschüssen. Hinzu kam eine sechsjährige Tätigkeit als Beigeordneter der Gemeinde Bengel zwischen 1989 und 1994. Ebenso bereichert er seit 1989 den Verbandsgemeinderat Kröv-Bausendorf als Mitglied. Seit 1994 ist Walter Debald Ortsbürgermeister der Gemeinde Bengel. Sein Einsatz für den Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden historischen Mühlen in Bengel war und ist ihm ein besonderes Anliegen. Dies spiegelt sich auch in Walter Debalds, seit 1992 ausgeübter Funktion als  Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins. Zudem tritt er als Initiator für die Bildung eines Mühlenvereins ein, um die technischen Denkmäler noch umfassender und zielgerichteter der Nachwelt zu erhalten und zugänglich zu machen.

Artur Greis aus Reil wurde für sein herausragendes und über 30 Jahre währendes Engagement in der kommunalen Selbstverwaltung ausgezeichnet. Trotz seiner Schwerbehinderung brachte Artur Greis sich in hohem Maße in den verschiedensten Gremien ein. Zwischen 1979 und 1999 engagierte er sich als Mitglied im Ortsgemeinderat Reil und in verschiedenen Ausschüssen. 1999 wurde er zum Ortsbürgermeister gewählt und übt dieses Amt bis heute aus. Seit 1994 ist er zudem Mitglied im Verbandsgemeinderat Kröv-Bausendorf, auf Kreis-ebene seit 2005 Mitglied und seit 2009 1. Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderung. Ebenfalls von 2005 an unterstützt er die Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich im Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz (GStB) und gehört seit 2009 auch dem GStB-Bezirksvorstand an. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Kreuzbundgruppe Wittlich, eine Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und ihre Angehörigen. Von 1994 wirkte er hier als Mitglied und über Stationen als Vorstandsmitglied und 2. Vorsitzender besetzt er seit 2009 die Funktion des Gesamtgruppenleiters und 1. Vorsitzenden.