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Mit Hilfe der Kinder stellte Autorin Lydia Hauenschild (Mitte) die verschiedenen Stationen der Buchherstellung dar.

Mit Hilfe der Kinder stellte Autorin Lydia Hauenschild (Mitte) die verschiedenen Stationen der Buchherstellung dar.

Für Kinder ist es immer etwas besonderes, einen Schriftsteller live zu erleben. Rund 100 Schülerinnen und Schüler der Georg-Meistermann-Schule in Wittlich kamen in der Stadtbücherei Wittlich in diesen Genuss. Organisiert von der Kreisergänzungsbücherei Bernkastel-Wittlich in Zusammenarbeit mit dem Bödecker-Kreis Rheinland-Pfalz wurde die Kinderbuchautorin Lydia Hauenschild zu zwei Lesungen für die dritten und vierten Klassen in die Stadtbücherei Wittlich eingeladen.

Die in der Nähe von Bad Dürkheim lebende Schriftstellerin veröffentlichte zahlreiche Kinderromane und –sachbücher. Die Themen ihrer Bücher reichen von Pferdegeschichten und Krimis bis zu Steinzeit und Polizei. Zum Auftakt der Lesung wählte sie eine Kurzgeschichte aus dem Buch „Polizei-Wissen“, in der die Einsatzmöglichkeiten der Polizei, inklusive Hubschrauber und Polizeihunde, authentisch beschrieben wurden.

Im Anschluss an die Geschichte erläuterte Lydia Hauenschild den weiten Weg eines Manuskripts vom Autor bis in die Buchhandlung. Mit Hilfe der Kinder stellte sie die verschiedenen Stationen der Buchherstellung dar und alle waren sichtlich beeindruckt von dem immensen Aufwand, der dahinter steckt.

Bei der anschließenden Fragerunde zeigten die Schüler reges Interesse an der Arbeit der Schriftstellerin und hatten zahlreiche Fragen vorbereitet. Sie erfuhren, dass Lydia Hauenschild seit 23 Jahren Schriftstellerin ist und ihr erstes Buch entstand, als sie gerade ihre Zwillinge zur Welt gebracht hatte. Sie suchte damals vergeblich einen Ratgeber zum Thema Zwillinge und schrieb dann kurzerhand selbst ein Buch darüber. Sie schreibt circa vier bis fünf Manuskripte pro Jahr und hat bis heute 29 Bücher veröffentlicht, die zur Zeit ins norwegische, tschechische und koreanische übersetzt werden. Beliebt ist auch stets die Frage nach der Ideenfindung. Lydia Hauenschild bekommt die Anregungen überwiegend aus Gesprächen mit anderen Menschen und aus aktuellen Zeitungsberichten.

Zum Abschluss folgte noch eine kurze Geschichte und die Schüler durften zur Erinnerung ein Autogramm der Autorin mit nach Hause nehmen.