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Terminreservierung

Am 27. Dezember 2020 haben die Corona-Impfungen in Rheinland-Pfalz begonnen. Aufgrund der zunächst engen Begrenzung des Impfstoffes starteten die Impfungen in den Altenheimen und Senioreneinrichtungen in Rheinland-Pfalz. In Absprache mit dem einberufenen Ethikbeirat Corona-Schutzimpfung wurden dabei zunächst jene Regionen bedient, die zum Stichtag 16. Dezember über der durchschnittlichen Sieben-Tage-Inzidenz des Landes lagen. Dies waren die Landkreise Bad Kreuznach, Germersheim, Kusel, Neuwied, der Rhein-Pfalz-Kreis und der Kreis Vulkaneifel sowie die kreisfreien Städte Frankenthal, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Speyer.

Die Schutzimpfungen werden nach den durch den Bund zugesagten wöchentlichen Lieferungen nach und nach auf weitere Pflegeeinrichtungen ausgeweitet, bevor medizinisches Personal und die über 80-Jährigen in den Impfzentren geimpft werden.

Die Terminreservierung erfolgt landesweit über die Internetseite www.impftermin.rlp.de .

EineTerminvergabe für Menschen mit höchster Impfpriorität sowie eine Info-Hotline ist montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr, sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr unter 0800 / 57 58 100 erreichbar.

Umfangreiche Informationen zum Thema können darüber hinaus im Internet unter corona.rlp.de/de/themen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/ eingesehen werden.

Lage

Impfzentrum Wittlich startklar

Pünktlich zum 15. Dezember 2020 ist das Impfzentrum in Wittlich startbereit. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung hat die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und zahlreichen Handwerksbetrieben innerhalb von nur drei Wochen die Infrastruktur für die Impfungen konzipiert und geschaffen.

Mit den Vorbereitungen wurde konkret begonnen, nachdem das Land erste Informationen über die Anforderungen an die Impfzentren zur Verfügung gestellt hat. Aufgrund des Zeitdrucks musste Hand in Hand gearbeitet werden. Auf circa 2.000 Quadratmetern Fläche des ehemaligen Hela-Baumarktes wurden Räume in Messebauweise geschaffen, vorhandene Räume und Toiletten saniert, Impfkabinen aufgebaut, EDV-Systeme eingerichtet sowie Elektro- und Sanitärarbeiten durchgeführt. Für die vertraulichen Arztgespräche wurden zudem Bürocontainer aufgestellt. „Die pünktliche Fertigstellung konnte nur durch das besondere Engagement der eingesetzten Betriebe gelingen, die dem Vorhaben des Kreises höchste Priorität beigemessen haben“, betonte der sichtlich beeindruckte Landrat anlässlich einer Besichtigung des fertigen Impfzentrums mit Blick auf die Dienstleister und Handwerker, die dem Landkreis ohne Zögern ihre Unterstützung zugesagt hatten. Dank sprach Eibes auch den ehrenamtlichen Helfern des Technischen Hilfswerks und deren Arbeitgebern aus, die ihre Mitarbeiter für ihr ehrenamtliches Engagement freigestellt hatten.

Im Impfzentrum können täglich bis zu 800 Menschen geimpft werden. Geplant ist zunächst die Inbetriebnahme einer Impfstraße im Zweischichtbetrieb. Da davon ausgegangen wird, dass zunächst Impfstoffe geimpft werden, die nach 21 Tagen eine zweite Impfung erfordern, wurde das Impfzentrum so errichtet, dass der Betrieb nach und nach ausgeweitet werden kann. Ergänzt wird die Impftätigkeit in den 31 im Land Rheinland-Pfalz eingerichteten Impfzentren durch mobile Impfteams und Impfungen in Kliniken, die eine „Eigenimpfung“ ihrer Belegschaft durchführen.

Termine für Impfungen werden in Rheinland-Pfalz zentral telefonisch in einem Callcenter oder über ein Online-Formularcenter vergeben. In der ersten Phase der COVID-19-Impfung soll eine sehr gezielte und priorisierte Impfung erfolgen. Wichtig ist, dass Impfungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden. Personen, die unangemeldet erscheinen, müssen leider zurückgewiesen werden.

Ablauf der Impftermine

Um einen reibungslosen Ablauf der Impftermine zu gewährleisten, werden die Impflinge gebeten, 15 Minuten im Voraus zu ihren vereinbarten Terminen zu erscheinen. Das Betreten des Impfzentrums erfolgt in der Regel alleine. Lediglich in begründeten Einzelfällen ist die Begleitung durch maximal eine Person möglich.

Der Eintritt in das Impfzentrum ist nach vorheriger Handdesinfektion und Fiebermessung möglich. Sollte der Impfling zum Zeitpunkt eines Impftermins Erkältungssymptome aufweisen oder in den letzten 14 Tagen vor dem Termin engen Kontakt zu einer positiv auf das Corona-Virus getesteten Person gehabt haben oder in der Corona-Warn-App sein aktueller Risikostatus als „hoch“ (rot) bewertet worden sein, ist ein Betreten des Impfzentrums nur möglich, wenn ein negativer Corona Test vorgewiesen werden kann, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Im gesamten Impfzentrum herrscht Maskenpflicht.

Stationen der Impfung

1. Station Anmeldung

Hier erfolgt nach erfolgter Anmeldung bei dem eingesetzten Verwaltungspersonal der Identitätsnachweis sowie der Nachweis der Impfberechtigung (Zugehörigkeit zu einer priorisierten Gruppe). Weiterhin erhält die zu impfende Person einen Laufzettel, auf dem alle wichtigen Daten während des Impfprozesses vermerkt werden. Der Laufzettel ist während des gesamten Besuchs mit sich zu führen und wird durch das Personal vor Ort ausgefüllt. Erst an der letzten Station wird der Laufzettel wieder dem Personal des Impfzentrums übergeben.

2. Station Aufklärung

Die Aufklärung erfolgt grundsätzlich durch das im Vorfeld übersandte Aufklärungsmaterial sowie in Form einer Gruppenaufklärung durch Aufklärungspräsentationen, die auf Monitoren gezeigt werden. Auch hat der Impfling die Möglichkeit, in einem Besprechungsraum, der Vertraulichkeit gewährleistet, Fragen zur Impfung an die anwesende Ärztin oder den Arzt zu stellen. Ebenso werden an der Station die Angaben zu Vorerkrankungen, die im Rahmen der Terminbestätigung gemacht wurden, durch die Ärztin oder den Arzt geprüft und im Hinblick auf die Impfung gegen COVID-19 bewertet. Sollte eine Kontraindikation bestehen, wird die Impfung an dieser Stelle abgebrochen. Am Ende des Aufklärungsprozesses bestätigt die zu impfende Person den Erhalt des Aufklärungsbogens und Einwilligungserklärung, die Gelegenheit Fragen zu stellen und die Zustimmung zu zwei Impfungen gegen COVID-19.

3. Station Impfung

Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Wartebereich begibt sich der Impfling nach Aufruf in die für ihn vorgesehene Kabine, wo die Impfung mit dem ausgewählten Impfstoff durchgeführt wird. Die Kabinen sind so eingerichtet, dass das Ablegen und Kleidungsstücken unter Beachtung der Privatsphäre möglich ist. Die Impfung erfolgt in den Oberarm. Nach erfolgter Impfung begibt sich die Person erneut in einen Wartebereich zur Nachbeobachtung.

4. Station Nachbeobachtung/Check-Out

Hier werden alle geimpften Personen für einen Zeitraum von 15 Minuten nachbeobachtet und im Falle des unmittelbaren Auftretens einer Nebenwirkung medizinisch betreut. Nach einem komplikationslosen Verlauf der Impfung erfolgt der Check-Out. Der Laufzettel wird an das dortige Personal zurückgegeben. Gleichzeitig erhält der Impfling ein Hinweisschreiben, welches als Zugangsberechtigung zum zweiten Termin gilt, eine Nebenwirkungskarte zum Aufzeichnen etwaiger Nebenwirkungen, welche ebenfalls zum zweiten Termin mitzubringen ist sowie eine Impfbestätigung zur Dokumentation der Impfung.

Leitung des Impfzentrums

Die Leitung des Impfzentrums hat mit Datum vom 21. Dezember Eric Schlöder übernommen. Der 49-jährige zweifache Familienvater ist hauptberuflich Notfallsanitäter bei der DRK Rettungsdienst gGmbH Eifel-Mosel Hunsrück und wurde für die Tätigkeit als Impfzentrumskoordinator freigestellt. Auch ehrenamtlich ist Schlöder beim Deutschen Roten Kreuz tätig und hat die Funktion des Kreisbereitschaftsleiters.