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Schulen öffnen schrittweise

Ab dem 4. Mai können vorrangig die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und die Jahrgänge wieder in die Schule gehen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Das gilt auch für die letzte Klasse der Grundschule, da sie einen Schulwechsel vor sich haben.

In Rheinland-Pfalz werden demnach die Schulen zunächst wie folgt öffnen:

27.04.2020

Prüfungsvorbereitung – Unterricht nur in den Prüfungsfächern – für die Abiturprüfungen ab 30.04.2020 in G8 GTS, Kollegs, Abendgymnasien, Beruflichen Gymnasien

  • Abschlussprüfungen ab dem 11.05.2020 in FOS, BOS II, duale BOS, HBF, BF II

04.05.2020

Prüfungs- und Abschlussklassen Qualifikationsrelevante Jahrgangsstufen an ABS und BBS:

  •  G9: Jahrgangsstufen 11 und 12 und Klassenstufe 10
  • G8: Jahrgangsstufen 11 und 10
  • IGS: Jahrgangsstufe 12, 11, 10 und 9
  •  RS+: Jahrgangsstufe 11 (FOS), 10 und 9
  • BBS: Jahrgangsstufe 12 und 11 des Beruflichen Gymnasiums;
  •  alle BVJ und BF I
  •  BVJ und BFS an BBS:
  •  Klassenstufe 4

Die weiteren Öffnungen werden im zwei Wochen Rhythmus erfolgen. Erklärtes Ziel dabei ist es, dass alle Schüler vor den Sommerferien tage- oder wochenweise in die Schule kommen können. Die Lerngruppen werden dabei so geteilt, dass in der Regel maximal 50 Prozent der Schüler vor Ort in den Schulen sein werden. Präsenz- und Fernunterricht werden sich also weiter abwechseln.

Geplant ist, dass am 18. Mai die Berufsbildenden Schulen weiter starten. An den allgemeinbildenden Schulen werden zum 25. Mai weitere Klassen- und Jahrgangsstufen an die Schulen zurückkehren. So sollen am 25 Mai beispielsweise die dritten Klassen der Grundschulen sowie die 5. und 6. Klassen der Orientierungsstufe der weiterführenden Schulen folgen. Im Anschluss soll es in Zwei-Wochen-Schritten zu weiteren Öffnungen kommen: Am 8. Juni folgen beispielsweise die achten Klassen, sodass bis Mitte Juni alle Schüler wieder in den Schulen sein können, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.

Die Notbetreuung in den Kitas wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet.

Ab Montag, 4. Mai gilt wieder der reguläre Schulfahrplan

Pünktlich zur schrittweisen Öffnung der Schulen in Rheinland-Pfalz am Montag, den 4. Mai, gilt im gesamten VRT-Gebiet wieder der reguläre Schulfahrplan. Für Kunden sollen ab diesem Zeitpunkt alle Fahrten wieder wie gewohnt angeboten werden.

Da Kunden in vielen Gegenden nun mehr Fahrten zur Verfügung stehen als zuvor, empfiehlt der VRT, wenn möglich auf Fahrten außerhalb des Schülerverkehrs auszuweichen. Dies helfe dabei, die Anzahl der Kunden auf mehrere Fahrzeuge aufzuteilen. Um das Infektionsrisiko auch während der Schülerspitze möglichst gering zu halten, wurde seitens der Landesregierung bereits eine Pflicht für Mund- und Nasenbedeckungen in Bussen und Bahnen vorgeschrieben. Von Personen ab 6. Jahren ist Mund-Nase-Schutz im Bus verpflichtend zu tragen. Neben OP-Masken sind auch selbstgenähte Stoffmasken oder über das Gesicht gezogene Schals und Tücher als Schutzbarriere erlaubt. Allerdings appelliert der VRT an alle Fahrgäste, auch die anderen Empfehlungen zu berücksichtigen, um das Infektionsrisiko in den Bussen und Bahnen bestmöglich zu reduzieren. Dazu gehört – wenn möglich – das Einhalten eines Abstandes von mindestens 1,50 Meter, das Niesen in die Armbeuge sowie das regelmäßige Desinfizieren sowie Waschen der Hände.

Rechtzeitig zur Wiederaufnahme wird auch die VRT-Fahrplanauskunft auf dem neuesten Stand sein. Dennoch sind kurzfristige Anpassungen möglich. Sollte es dazu kommen informiert der VRT auf seiner Internetseite www.vrt-info.de/corona. Weiterhin steht die VRT-Hotline unter 01806 1316119 für Rückfragen zur Verfügung.

Schüler, die nicht im Linienverkehr mit ÖPNV-Fahrkarte, sondern in vom Landkreis speziell beauftragten freigestellten Schulbussen zur Schule befördert werden, erhalten Schülerbeförderung entsprechend der Schulöffnungen für die jeweiligen Klassen. Da ab 4. Mai nicht alle Schulklassen wieder sofort beschult werden, werden die Busse des freigestellten Schülerverkehrs auch nur dort fahren, wo tatsächlich bereits Schüler zur Schule befördert werden müssen. Sollte es hierbei ausnahmsweise zu anderen, als den regulären Abfahrtszeiten kommen, werden die Eltern entsprechend informiert. Die vorgeschriebenen und empfohlenen Hygieneregeln sind natürlich auch bei den freigestellten Beförderungen zu beachten, ebenso ist Mund-Nase-Schutz ab dem 6. Lebensjahr zu tragen. Bei Fragen zum freigestellten Schülerverkehr steht die Kreisverwaltung gerne für Auskünfte unter Tel.: 06571 14-2386 zur Verfügung.

Regelung der Schüler- und Kitabeförderung zur Notbetreuung ab 04.05.2020

Ab Montag, 03.05.2020 verkehr der Linienverkehr wieder nach normalem Fahrplan. Schüler/innen mit Schülerfahrkarten können somit mit dem Linienbus zur Notbetreuung in ihrer Schule fahren. Die Linienfahrpläne sind über die Internetseite des VRT die VRT-App abrufbar.

Die vorhandenen vom Landkreis beauftragten freigestellte Schüler-/Kitaverkehre werden eingestellt und nur bei Bedarf, entsprechend der Schul-/Kitaöffnungen wieder eingerichtet. Die Bedarfsmeldung zur Beförderung zur Notbetreuung soll durch die Schule/Kita, bei der der Bedarf der Notbetreuung angemeldet wird, an die Kreisverwaltung zur Organisation des Transportes erfolgen.

Bei der Beförderung zu Schulen im ÖPNV und im freigestellten Verkehr haben Schüler/innen ab 6. Jahren nach gesetzlicher Vorgab einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

Corona-Bestimmungen im ÖPNV

1. Dürfen in Schulbussen (hier: im Linienverkehr) Kinder zu zweit in den Bänken sitzen?

Wenn möglich, sollen sich die Kinder einzeln in die Bänke setzen und Abstand halten. Nach der 4. Corona-Bekämpfungsverordnung ist die Abstandsregel von 1,5 Metern „wo immer möglich einzuhalten“, da dies im ÖPNV nicht immer möglich ist, wurde die Verordnung des Landes dahingehend ergänzt, dass bei Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Abweichend gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres und für Personen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

2. Kennzeichnen Sie die Sitze, die benutzt werden dürfen?

Nein. Eine Kennzeichnung der Sitze in den Bussen ist nicht vorgesehen.

3. Nehmen Sie Kinder ohne Maske mit?

Generell gilt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV ab dem siebten Lebensjahr als verpflichtend. Kunden haben für die Einhaltung der Verpflichtung selbst Sorge zu tragen. Die Busfahrer erhalten aber auch eine begrenzte Anzahl an Ersatzmasken, falls Kunden oder Schüler/innen ihre Mund-Nasen-Bedeckung vergessen haben. Es wird kein Kind stehen gelassen. Die Pflicht zum Tragen einer Maske ist eine landesweite Verordnung und kann/darf nur von der Polizei oder/und dem Ordnungsamt durchgesetzt werden. In § 4, Abs. 3 der 4. Corona-Bekämpfungsverordnung, Fassung vom 24. April 2020 heißt es „Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern gemäß § 69 des Schulgesetzes (SchulG) darf nicht mit der Begründung verweigert werden, dass diese keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.“

4. Wie sollen Fahrer mit Fahrgästen umgehen, die regelmäßig und trotz Ermahnung ohne Maske fahren?

Wenn ein Kunde ohne Mund-Nasen-Schutz einsteigt, soll das Fahrpersonal freundlich auf die vorhandenen und ausgelegten Ersatzmasken hinweisen. Bei uneinsichtigen Erwachsenen kann die Polizei und/oder das Ordnungsamt gerufen werden.

5. Wie lassen Sie die Kinder einsteigen?

Schulkinder steigen bis auf Weiteres hinten ein. Wir bemühen uns um die Anbringung von Trennscheiben zwischen Busfahrersitz und vorderer Einstiegstür, so dass der Vordereinstieg wieder möglich gemacht werden kann. Dazu bedarf es aber noch zulassungs- und sicherheitstechnischer Prüfungen.

6. Wie sieht bei der Beförderung der Grundschüler (4 Kl.) aus, werden die Plätze
zugewiesen und von wem?

Nein, eine Zuweisung der Plätze durch den Busfahrer erfolgt nicht.

7. Welche Hygienemaßnahmen wurden ergriffen?

Fahrzeuge werden häufiger gereinigt und gründlich desinfiziert. In der Regel mindestens jeden zweiten Tag.

8. Gibt es Desinfektionsmittel?

Nein, das Unternehmen ist nicht verpflichtet, Desinfektionsmittel bereitzustellen. Dies ist auch nach der 4. Corona-Bekämpfungsverordnung nicht vorgeschrieben.

9. Gibt es Aufsichtspersonen?

Nein, der Einsatz von Aufsichtspersonen durch die Verkehrsunternehmen erfolgt nicht.

10. Muss das Personal im Bus einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

Busfahrer müssen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, sofern sie räumlich durch den notwendigen Abstand (Absperrung des Vordereinstiegs) oder durch eine Trennwand abgegrenzt werden. Hat das Fahrpersonal dennoch Kontakt zu Kunden, z. B. bei Kontrollen oder Hilfe beim Einsteigen von mobilitätseingeschränkten Personen, muss auch die Fahrerin/der Fahrer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.