Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Großveranstaltungen bleiben untersagt

Da Großveranstaltungen in der Infektionsdynamik eine große Rolle spielen, bleiben diese mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Eine genaue Definition, was zu einer Großveranstaltung zählt, will die Landesregierung noch festlegen.

Bund und Länder haben sich auf folgende Beschränkungen sozialer Kontakte verständigt:

  1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands sowie eines weiteren Hausstandes gestattet.
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
  6. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

Digitale Dörfer: DorfFunk jetzt für alle Gemeinden verfügbar

Allen Gemeinden im Landkreis Bernkastel-Wittlich steht ab sofort kostenlos der DorfFunk,  die Kommunikations-App fürs Smart Phone zur Verfügung. Angesichts der aktuellen Corona-Krise wurde die Dorf-App landesweit freigeschaltet.

Über den DorfFunk können gezielt innerhalb der Gemeinde oder auch mit den Nachbargemeinden Nachbarschaftshilfen organisiert werden, Einwohner können ihre Hilfe anbieten und Lieferservices kommunizieren oder sich allgemein miteinander austauschen: „Welche Restaurants bieten Essen to go an?“ „Findet der Wochenmarkt statt?“ „Gibt es wieder Mehl im Supermarkt?“ „Wer kann für mich einkaufen gehen?“ - „Es reicht aus, die App herunterzuladen, sich mit Name und Wohnort anzumelden und schon kann es losgehen. Die App erklärt sich eigentlich von selbst“, betont Projektleiter Steffen Hess vom Fraunhofer Institut IESE. Die App finden Interessierte im Google Play Store oder im Apple App Store unter dem Stichwort „Digitale Dörfer“. Für Bürger, die sich genauer informieren möchten, stehen im Netz umfangreiche Tutorials und Informationen bereit (z. B. bei Youtube als „DorfFunk Tutorial“).

Weitere Informationen erhalten Sie zum Thema Digitale Dörfer: DorfFunk hier und bei der Ansprechpartnerin der Kreisverwaltung Sarah Haussmann, Tel.: 06571 14-2399, E-Mail: Sarah.Haussmann[at]Bernkastel-Wittlich.de.