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Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben Ansprüche zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft sowie zur Förderung in Schulen und Kindertagesstätten.

Für Kinder aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe in Form von Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung, Miet- beziehungsweise Lastenzuschuss nach dem Wohngeldgesetz, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz oder bestimmte Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, sehen die Regelungen zusätzliche Förderungen vor. Diese bestehen in der Übernahme, Erstattung oder Bezuschussung von Kosten für:

  • Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf von 150 Euro je Schuljahr, ausgezahlt in zwei Raten von 100 Euro zum 1. August und 50 Euro zum 1. Februar;
  • Eintägige Ausflüge der Schule oder Kindertagesstätte sowie mehrtägige Klassenfahrten;
  • Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen in Schule oder Kindertagesstätte
  • Schülerbeförderungskosten für den Besuch der nächstgelegenen Schule des gewählten Bildungsgangs;
  • eine die schulischen Angebote ergänzende angemessene Lernförderung;
  • die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren durch einen Zuschuss von 15 Euro monatlich für Vereinsbeiträge (Sport, Spiel, Kultur, Geselligkeit), Teilnahme an Freizeiten und Unterricht in künstlerischen Fächern (zum Beispiel Musikunterricht).

Um die Leistungen zu erhalten, ist ein Antrag erforderlich.  Anträge von Leistungsempfängern von Arbeitslosengeld II sind beim Jobcenter zu stellen.

Für Bezieher von Kindergeldzuschlag, Wohngeld, Sozialhilfeleistungen und Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz  können die Anträge bei der Kreisverwaltung oder den örtlichen Sozialämtern gestellt werden.

Die genannten Stellen halten entsprechende Antragsvordrucke und Merkblätter bereit. Auf der Internetseite des Landkreises steht der Antrag zum Download bereit.