ÜAZ

ÜAZ-Wittlich – Der Einstiegsbegleiter in eine erfolgreiche berufliche Zukunft


Die Europäische Union fördert seit 2005, so auch wieder in 2026, durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) zahlreiche Projekte des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums Wittlich.

Zu den Zielen dieser Projekte gehören unter anderem die Integration sozial Benachteiligter, die Verbesserung des Übergangs von Schule und Beruf sowie die Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen. Für 2026 wurden in den vor-angegangenen Auswahlverfahren der Landesregierung Rheinland-Pfalz folgende drei Projekte des ÜAZ-Wittlich aufgrund der erfolgreichen Durchführung in der Vergangenheit zur Förderung ausgewählt:

JobAction 2026

Ziel dieses seit 2022 bestehenden und erfolgreichen Angebots ist es, die Ausbildungsfähigkeit junger Menschen unter 30 Jahren zu erhöhen, die sich weder in der Schule noch in einer Ausbildung befinden. Dies geschieht durch gezielte Motivations- und Projektarbeiten.

Jugendliche und junge Erwachsene erhalten durch die Teilnahme die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und Verantwortung für ihr eigenes (Berufs-)Leben zu übernehmen. Dabei wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt sowie eine wichtige Grundlage und Motivation für den Übergang in Ausbildung, Arbeit oder andere Qualifizierungsangebote geschaffen.

Das Projekt wird neben dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) auch finanziell durch das Jobcenter Bernkastel-Wittlich unterstützt.

IbIZA

(Informieren und Beraten zwecks Integration und Zukunft auf dem Arbeitsmarkt)

Ziel des seit 2018 durchgeführten Projektes unter dem Förderansatz Bedarfsgemeinschaftscoaching ist die Unterstützung von Leistungsbeziehenden nach dem SGB II zur Verhinderung eines Langzeitleistungsbezugs durch Entwicklung neuer Lebens- und Beschäftigungsperspektiven.

Daneben steht auch die Verbesserung der Situation der in den Familien lebenden Kinder im Fokus. Durch Hilfen zur Selbsthilfe im Rahmen einer ganzheitlichen Unterstützung und individuellen Angeboten wie zum Beispiel Unterstützungen im Umgang mit Behörden, Hilfen bei Belastungen und Alltagsproblemen sollen die Wege zur Bildung neuer Lebens- und Beschäftigungsperspektiven gefunden werden

Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über das Jobcenter Bernkastel-Wittlich und ist freiwillig. Dieses Projekt wird zusätzlich aus Mitteln des Jobcenters Bernkastel-Wittlich und des Landes Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt.

Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen

Das Projekt wird seit 2013 im ÜAZ-Wittlich durchgeführt. Hierbei werden Auszubildende als auch Betriebe in kritischen Ausbildungssituationen unterstützt. Zur Zielgruppe gehören Jugendliche und Erwachsene unter 30 Jahren, die sich in einer Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung befinden und die so schwerwiegende Probleme in ihrem Ausbildungsbetrieb, in der Berufsbildenden Schule oder in ihrem sozialen Umfeld aufweisen, dass dies zu einem Ausbildungsabbruch führen könnte beziehungsweise, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass sich an eine Einstiegsqualifizierung ein reguläres Ausbildungsverhältnis anschließt. Ebenso sind auch Auszubildende angesprochen, die aus anderen Gründen beabsichtigen ihre Ausbildung abzubrechen oder deren Betrieb auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Ausbildung nicht fortsetzen kann.

Zusätzlich wird das Projekt durch die Nikolaus Koch Stiftung gefördert. Die Nikolaus Koch Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich seit 1993 in den Bereichen Bildung und Hilfe für Menschen mit Behinderung in der Region Trier engagiert.

Dank der finanziellen Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds Plus, der Landesregierung Rheinland-Pfalz, dem Jobcenter Bernkastel-Wittlich und der Nikolaus Koch Stiftung, Trier kann das ÜAZ-Wittlich auch in 2026 einen wertvollen und erfolgreichen Beitrag leisten, um die Transformation der Arbeitswelt zu gestalten und lebenslanges Lernen zu fördern, Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf zu unterstützen und die Beschäftigungsfähigkeit von am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen zu erhöhen.