Musikschule

„Von Rosen, Tulpen und Kakteen“ – Ensembles der Musikschule begeistern bei Konzert in der Wittlicher Synagoge


Trotz sommerlich hoher Temperaturen fanden zahlreiche Besucher den Weg in die Wittlicher Synagoge, um das Konzert „Von Rosen, Tulpen und Kakteen“ zu erleben. Der „Chor der Junggebliebenen 60plus“ der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich sowie die Solistinnen und Solisten des Gesangsensembles „La Voce“ präsentierten ein abwechslungsreiches Programm aus Filmklassikern, Schlagern und Evergreens und sorgten für einen unvergesslichen Konzertnachmittag.

Bereits der Titel des Konzerts versprach eine musikalische Reise voller Blumen, Gefühle und sommerlicher Leichtigkeit. Unter der Gesamtleitung von Ingrid Wagner boten die Sängerinnen und Sänger ein vielseitiges Programm, das von bekannten Chorliedern bis hin zu Solobeiträgen mit augenzwinkernden schauspielerischen Einlagen reichte. Charmant durch das Programm führte Stephanie Zang, eine der Solistinnen des Gesangsensembles.

Der erste Konzertteil begann mit den Chorliedern „Lieder sind wie helles Sonnenlicht“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“, die sofort für gute Stimmung sorgten. Dazwischen präsentierten die Solisten bekannte Melodien wie „Guten Tag, liebes Glück“, „I could have danced all night“, „Get me to the church on time“ oder „Du und ich im Mondenschein“. Besonders die Mischung aus beschwingten Schlagern, Musicalmelodien und gefühlvollen Balladen kam beim Publikum gut an.

Nach der Pause setzte sich die musikalische Vielfalt fort. Mit Titeln wie „Wochenend‘ und Sonnenschein“, „Ich fahr mit meiner kleinen Limousine“, „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Was kann der Sigismund dafür“ wurden Erinnerungen an vergangene Zeiten wach. Die Solisten Stephanie Zang, Katrin Müller, Lucas Kappes, Tim Bautz und Johannes Werling begeisterten mit ausdrucksstarken Interpretationen und zeigten die große Bandbreite ihres musikalischen Könnens.

Für die einfühlsame und zugleich schwungvolle Begleitung sorgte Josef Thiesen am Klavier. Mit großer musikalischer Sensibilität unterstützte er Chor und Solisten, trug wesentlich zum gelungenen Gesamtklang des Nachmittags bei und genoss bei „Man müsste Klavier spielen können“ augenzwinkernd die volle Aufmerksamkeit.

Die Synagoge war bis auf wenige Plätze gefüllt. Obwohl die Temperaturen sommerlich hoch waren, ließen sich die Besucher die Freude an der Musik nicht nehmen. Nach jedem einzelnen Lied spendete das Publikum reichlich Applaus und honorierte die Leistungen der Mitwirkenden mit großer Begeisterung. Immer wieder war zu spüren, wie sehr die bekannten Melodien und die lebendige Präsentation die Zuhörer berührten.

Der Höhepunkt des Nachmittags folgte am Ende des Konzerts: Nach dem letzten Lied „Schöne Isabella von Kastilien“ erhoben sich die Gäste zu Standing Ovations. Erst nach zwei Zugaben durften die Sängerinnen und Sänger die Bühne verlassen. Dabei gab es eine besondere Überraschung: Das ehemalige Ensemblemitglied Kristina Brixius wirkte spontan bei beiden Zugaben mit und wurde vom Publikum herzlich begrüßt.

Zum Abschluss bedankte sich Ingrid Wagner bei allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern sowie beim Publikum für die große Unterstützung.

So endete „Von Rosen, Tulpen und Kakteen“ mit begeistertem Applaus, vielen strahlenden Gesichtern und dem Gefühl, einen rundum gelungenen musikalischen Sommerabend erlebt zu haben. Das Konzert zeigte eindrucksvoll, wie Musik Generationen verbindet und selbst an heißen Tagen Menschen zusammenbringt, um gemeinsam schöne Momente zu genießen.